Das Online-Gesellschaftsmagazin aus Frankfurt am Main

Letzte Aktualisierung: 19.09.2018

Werbung
Werbung

Peter Feldmann übernimmt Aufsichtsratsvorsitz der Thüga Holding

Dieser Artikel wurde eingestellt von Ilse Romahn

(12.07.2018) Am Mittwoch, 11. Juli, fand in München, dem Hauptsitz der Thüga, die erste Aufsichtsratssitzung unter Feldmanns Leitung statt.

„Ich freue mich auf die verantwortungsvolle Aufgabe als Aufsichtsratsvorsitzender der Thüga Holding GmbH & Co KGaA. Als Kern des deutschlandweit größten Netzwerks kommunaler Energiedienstleister für Strom, Gas und Wasserversorgung leistet die Thüga einen wichtigen Beitrag dafür, dass Stadtwerke auf Dauer im Wettbewerb bestehen und ihren Arbeitsplätze und Daseinsvorsorge sichernden Beitrag in den Kommunen und Regionen leisten können. Die Stadtwerke gestalten die Energiewelt von morgen vor Ort, machen durch ihre Bürgernähe Energiesparen und Energiewende positiv erlebbar. Sie sind damit Garanten einer Kundenintegration in die Energiewende“, sagte Feldmann.

1867 gründete Theodor Weigel in Gotha die Thüringer Gasgesellschaft, den Vorläufer der Thüga. Bereits seit den 1920er Jahren zeichnet die Thüga ein in Deutschland einzigartiges Beteiligungsmodell aus. Heute bildet sie mit ihren Partnern den größten kommunalen Verbund lokaler und regionaler Energie- und Wasserversorgungsunternehmen in Deutschland – die Thüga-Gruppe. Als Minderheitsgesellschafterin ist sie bundesweit an rund 100 Unternehmen der kommunalen Energie- und Wasserwirtschaft beteiligt, unter anderem am Energieversorger Mainova. Ihre jeweiligen Mehrheitsgesellschafter sind Städte und Gemeinden. Ein großer Teil dieser kommunalen Unternehmen bildet zudem den Kreis der Anteilseigner der Thüga Holding GmbH & Co. KGaA – so hält wiederum die Mainova 20,53 Prozent Anteile. Die weiteren kommunalen Anteilseigner sind Kom9, N-ERGIE und enercity Aktiengesellschaft.

„Gemeinsames Ziel ist es, die Zukunft der kommunalen Energie- und Wasserversorgung zu gestalten. Die Stadtwerke in ganz Deutschland stehen vor großen Herausforderungen: Gleich mehrere Transformationsprozesse verändern die Energiebranche und damit auch die kommunale Energie- und Wasserwirtschaft. Im Verbund mit ihren Partnern entwickelt Thüga zukunftsorientierte Lösungen, unterstützt kommunale Unternehmen mit Beratung und Dienstleistungsgesellschaften“, so Feldmann.

Die Energieversorger unter dem Dach der Thüga haben bundesweit insgesamt 17.200 Mitarbeiter, sie beliefern vier Millionen Kunden mit Strom, zwei Millionen Kunden mit Erdgas und 0,9 Millionen Kunden mit Trinkwasser. 2016 haben sie dabei einen Umsatz von 19 Milliarden Euro erwirtschaftet.