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Letzte Aktualisierung: 18.12.2018

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Oberbürgermeister Feldmann trifft Bischof von Limburg

von Ilse Romahn

(10.08.2018) Oberbürgermeister Peter Feldmann hat sich am Donnerstag, 9. August, mit dem Bischof von Limburg, Georg Bätzing, zu einem Meinungsaustausch getroffen. Dabei hob das Stadtoberhaupt die Rolle der Kirche für den sozialen Zusammenhalt hervor. Die meisten katholischen Gemeinden Frankfurts gehören dem Bistum Limburg an.

OB Peter Feldmann trifft den Bischof von Limburg, Georg Bätzing
Foto: Rainer Rüffer
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„Die katholische Kirche steht für ein vielfältiges Engagement für die Menschen in unserer Stadt. Hierzu gehören die Obdachlosenhilfe, Kinder- und Jugendarbeit sowie die vielen alltäglichen Aufgaben der Seelsorge. Gleichzeitig ist sie Mahnerin für mehr soziale Gerechtigkeit in unserem Land. Hierfür habe ich Bischof Bätzing und den vielen ehrenamtlichen Aktiven in den Gemeinden gedankt“, sagte Feldmann. „Ich fordere Sie auf: Lassen Sie nicht nach, denn die Stadt braucht Sie!“, fügte der Oberbürgermeister hinzu.

Dabei unterstrich Feldmann die Notwendigkeit des interreligiösen Dialoges, ebenfalls ein Anliegen von Bischof Bätzing. „Der Austausch der Glaubensgemeinschaften untereinander ist eine der notwendigen Voraussetzungen für ein friedliches Zusammenleben. Nur so können sich Toleranz und Achtung des anderen entwickeln, wie sie zur DNA unserer Stadt gehören. Ich freue mich, dass Frankfurt mit Bischof Bätzing und dem Bistum Limburg hier einen Partner hat, der diese Werte teilt“, sagte das Stadtoberhaupt.

„Je besser ich Frankfurt kennen lerne, desto beeindruckter bin ich vom Zusammenleben der Menschen in dieser Stadt“, sagte Bischof Bätzing, der bereits seit April die Frankfurter Pfarreien besucht. „Die Mentalität der Menschen, Spannungen friedlich beizulegen, die liberale Stadtgesellschaft und das gute Miteinander so vieler Kulturen und Glaubensgemeinschaften sind erstaunlich. Als Kirche möchten wir unseren Beitrag dazu leisten. Die gute Kooperation mit der Stadt Frankfurt und Oberbürgermeister Feldmann werden wir fortsetzen und gemeinsam die Herausforderungen unserer Zeit angehen.“