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Letzte Aktualisierung: 18.10.2019

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Oberbürgermeister Feldmann stellt Konzernergebnis 2018 der Stadtwerke vor

von Ilse Romahn

(27.06.2019) „Unter dem Dach der Stadtwerke Frankfurt am Main Holding GmbH erbringen sechs operativ eigenständige Unternehmen in einer ständig wachsenden Stadt wichtige Leistungen der Daseinsvorsorge:

SWFH Geschäftsführer Lothar Herbst, SWFH Geschäftsführer und Arbeitsdirektor Thomas Wissgott und Oberbürgermeister und SWFH Aufsichtsratsvorsitzender Peter Feldmann bei der Bilanzpressekonferenz
Foto: Stadtwerke Frankfurt Holding GmbH
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Zuverlässige Energie- und Trinkwasserversorgung, thermische Abfallverwertung, moderner öffentlicher Personennahverkehr – das sind in Frankfurt die Grundlagen hoher Lebens- und guter Standortqualität. Hinzu kommt ein attraktives Bäderangebot, das ebenfalls dem Allgemeinwohl zugutekommt“, fasst Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzende Peter Feldmann auf der Bilanzpressekonferenz der Stadtwerke Frankfurt am Main Holding GmbH (SWFH) am MIttwoch, 26. Juni, die Aufgaben der Unternehmensgruppe Stadtwerke Frankfurt zusammen.

„Der Stadtwerkekonzern hat das Geschäftsjahr 2018 mit einem positiven Konzernergebnis in Höhe von 66,8 Millionen Euro (2017: 43,3 Millionen Euro) abgeschlossen“, zieht er eine positive Bilanz für das abgeschlossene Geschäftsjahr.

Es sei außer Frage, dass flexibler, umweltfreundlicher Personennahverkehr und Energie das Rückgrat einer modernen Metropole sind, die international positiv wahrgenommen wird, erklärte Feldmann. Dass Frankfurt nicht mehr nur als Bankenstadt und wichtiger Verkehrsknotenpunkt, sondern auch als Daten-Hauptstadt gelte, sei Ergebnis einer guten Standortpolitik. Ebenfalls dazu zählen hervorragende Versorgungsleistungen und eine solide Infrastruktur.

„Die Zahlen aus dem Geschäftsjahr 2018 belegen, dass im Sinne der Gemeinschaft gut gewirtschaftet wurde. Wer in Frankfurt arbeitet oder lebt, profitiert täglich von einer sehr guten und zuverlässigen Daseinsvorsorge. Dazu tragen die Unternehmen des Stadtwerkekonzerns ganz konkret bei. Und die Stadt Frankfurt als Anteilseignerin unterstützt sie, wo sie kann“, schließt Feldmann. Er betont, dass der Konzern umfassend gerüstet sei für die bevorstehenden Aufgaben.

Konzernergebnis und Ausblick
„Das Konzernergebnis 2018 liegt mit 66,8 Millionen Euro deutlich über dem Vorjahreswert von 43,3 Millionen Euro. Damit ist es uns gelungen, unter schwierigen Rahmenbedingungen ein sehr gutes Ergebnis zu erwirtschaften. Positiv wirkt sich insbesondere das sehr gute Ergebnis aus At-Equity-Beteiligungen aus“, erklärt SWFH Geschäftsführer Lothar Herbst.

2018 sind mit 225,1 Millionen Euro (2017: 173,5 Millionen Euro) die Investitionen deutlich gestiegen. Der Konzern investierte kräftig in Erhalt, Ausbau und Betrieb der Infrastruktur. Der Investitionsschwerpunkt 2018 lag auf der Erweiterung des Schienenfuhrparks und der Busflotte.

Lothar Herbst erklärt und unter Berücksichtigung der Erkenntnisse aus den ersten Monaten des Jahres 2019, dass für das laufende Geschäftsjahr ein positives Konzernergebnis unter dem Niveau von 2018 zu erwarten sei: „Auf dieser Grundlage gehen wir aktuell davon aus, dass es uns gelingen wird, das strukturell negative Ergebnis der Bereiche öffentlicher Personennahverkehr und Schwimmstätten aufzufangen.“ Die vorrangigen Ziele bleiben Erhalt und Ausbau der Infrastruktur der wachsenden Metropole bei gleichzeitig nachhaltigem Wirtschaften ohne Eigenkapitalverzehr.

Stadtwerke
Bei der Unternehmensgruppe Stadtwerke Frankfurt haben 2018 insgesamt 5777 Beschäftigte (Vorjahr: 5605) für den Betrieb der Infrastruktur gearbeitet. „Unsere Belegschaften müssen mit der Stadt und den Aufgaben, die an uns herangetragen werden, wachsen. Angesichts der aktuellen Arbeitsmarktsituation ist das kein Selbstläufer“, sagt Thomas Wissgott, SWFH Geschäftsführer und Arbeitsdirektor.

Gerade deshalb sei für die Unternehmen das Thema Ausbildung so wichtig. „Und bekanntermaßen ist es heutzutage alles andere als leicht, vor allem technische Ausbildungsplätze qualifiziert zu besetzen. Wir tun viel dafür, dass junge Menschen uns als Arbeitgeber wahrnehmen, der Zukunftschancen bietet. Denn wir müssen bei der Zielgruppe an Profil gewinnen und uns als Wunscharbeitgeber durchsetzen. Aktuell erhöhen wir die Zahl der Ausbildungsplätze signifikant, immer mit dem Ziel, den Auszubildenden nach erfolgreichem Abschluss einen Arbeitsplatz anzubieten“, erklärt Thomas Wissgott.

2018 wurden 227 Azubis (Vorjahr: 216) bei Mainova, VGF, ICB und Frankfurter Bädern in einem technischen oder kaufmännischen Beruf ausgebildet; darunter befanden sich 80 Neuzugänge (2017: 76). 2019 soll die Zahl der Berufsstarter auf 114 angehoben werden – eine Steigerung von mehr als 40 Prozent.

Die Stadtwerke Frankfurt bieten mit ihren Gesellschaften Mainova, VGF, Frankfurter Bäder, ICB und AVA als kommunaler Arbeitgeber in einer wachsenden Stadt spannende Tätigkeitsfelder, zukunftssichere Arbeitsplätze und mit Angeboten in den Bereichen Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Fortbildung und betriebliches Gesundheitsmanagement eine zeitgemäße Unternehmenskultur. (ffm)