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Letzte Aktualisierung: 18.07.2019

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Oberbürgermeister Feldmann empfängt Frankfurter Stiftungen im Kaisersaal

von Ilse Romahn

(17.06.2019) Oberbürgermeister Peter Feldmann hat Stifter und Stiftungsmanager der Frankfurter Stiftungen im Kaisersaal empfangen, um den Wert Frankfurter Stiftungen für die Stadt zu würdigen.

Bildergalerie
Empfang Frankfurter Stiftungen im Kaisersaal
Foto: Stadt Frankfurt / Salome Rössler
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Besucher blättern im Goldenen Buch der Stiftungen
Foto: Stadt Frankfurt / Salome Rössler
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„Stiften ist Ausdruck gelebter Wertorientierung: Verantwortung und Eigeninitiative, Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft – und verkörpert den stetigen Drang, etwas verbessern zu wollen“, unterstrich Oberbürgermeister Feldmann die Kraft bürgerschaftlichen Engagements.

In Frankfurt gibt es weit über 640 Stiftungen, die sich unterschiedlich engagieren. In seiner Rede lobte das Stadtoberhaupt unter anderem das Wirken der Stiftung Polytechnische Gesellschaft sowie der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, deren Geschäftsführerin Kaija Landsberg sich in diesem Jahr mit der Festrede an die Gäste im Kaisersaal wandte: „Frankfurt mit seiner Tradition einer selbstbewussten und aktiven Bürgerstadt ist ein wunderbarer Nährboden nicht nur für Stiftungen, sondern auch für eine lebendige und vielfältige Demokratie. Die Gemeinnützige Hertie-Stiftung mit ihrem Fokus ‚Demokratie stärken‘ ist dankbar für das Privileg, Teil einer so freien Stadtgesellschaft zu sein.“

„Aber nicht nur große oder bekannte Stiftungen denken voraus und handeln. Genauso sind es die vielen kleinen Stiftungen, die Frankfurt voran bringen. Deshalb gebührt ihnen allen unsere Anerkennung“, sagte Feldmann. „Fest steht: Stiftungen drücken den freien Geist und das Selbstbewusstsein unserer Stadt aus, machen sie reicher und wärmer. Frankfurt ist froh, dass es sie gibt!“

Roland Kaehlbrandt bedankte sich als Vorstandsvorsitzender der Initiative Frankfurter Stiftungen für „die Kultur der Zusammenarbeit, die uns mit der Stadt Frankfurt verbindet“ und betonte: „Stiftungen haben die Aufgabe, dorthin zu gehen, wo etwas fehlt, und dann zu tun, was nützt und hilft. Wir Stiftungen schauen genau hin, mit Maß und Mitte, mit Vernunft und Sorgfalt, wie wir den gesellschaftlichen Wandel positiv begleiten und gestalten können. Wir bieten Experimentierfelder sowie Schutzräume des Wachsens; wir kümmern uns um Menschen mit Potenzial; wir ermöglichen kulturelle Erfahrungen und schützen und stärken diejenigen, die auf Hilfe angewiesen sind. Das tun zu können ist ein großes Privileg der Stiftungsarbeit.“

Die Veranstaltung diente zugleich als Plattform für einen fachlichen Austausch sowie für Kommunikation und Netzwerkbildung unter den einzelnen Vertretern. Der Empfang zu Ehren der Frankfurter Stiftungen findet alle zwei Jahre statt. (ffm)