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Letzte Aktualisierung: 20.09.2019

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Neues Weilbacher Feuerwehrhaus an Nutzer übergeben

von Adolf Albus

(20.05.2019) Flörsheims Bürgermeister Dr. Bernd Blisch hat am Samstag die Schlüssel des neuen Weilbacher Feuerwehrhauses in der Industriestraße 17f an die künftigen Nutzer, die Freiwillige Feuerwehr Weilbach und die Rettungstaucher des Main-Taunus-Kreises, übergeben.

Peer-Eric Neugebauer (Wehrführer Freiwillige Feuerwehr Weilbach), Dr. Bernd Blisch (Bürgermeister Stadt Flörsheim am Main), Thomas Schmidt (Ortsvorsteher Weilbach), Axel Wintermeyer (Staatsminister, Chef der der Staatskanzlei des Landes Hessen), Marc Jacobs (Architekt), Andreas Koppe (Leiter Amt für Brandschutz und Rettungswesen MTK), Volker Draisbach (Stadtbrandinspektor Flörsheim am Main), Stefan Predikant (Leiter Tauchwesen Rettungstaucher MTK), Christian Marienfeld (stellvertretender Wehrführer Freiwillige Feuerwehr Weilbach).
Foto: Stadt Flörsheim am Main
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Stadtbrandinspektor Volker Draisbach, der Weilbacher Wehrführer Peer-Eric Neugebauer, der Leiter des Amts für Brandschutz und Rettungswesen des Main-Taunus-Kreises, Andreas Koppe, und der Leiter Tauchwesen, Stefan Predikant, nahmen im Beisein von Staatsminister Axel Wintermeyer die Schlüssel in Empfang.

Blisch sagte, das Haus biete den Feuerwehrleuten eine funktionale und technisch auf dem Stand der Zeit eingerichtete Basis für ihre Einsätze. Brandschutz sei eine der wichtigsten Aufgaben einer Kommunalverwaltung, denn sie gewährleiste die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger. Die Feuerwehrleute, die in ihrer Freizeit unentgeltlich einen oftmals gefährlichen Dienst leisteten, besäßen einen Anspruch auf eine angemessene, den Erfordernissen entsprechende Ausstattung. Das bisher genutzte alte Feuerwehrhaus im Faulbrunnenweg habe aber nicht mehr den technischen Anforderungen für den Feuerwehrdienst genügt. „Deshalb hat die Stadt Flörsheim am Main gerne in den Neubau des Weilbacher Feuerwehrhauses investiert“, sagte Bürgermeister Dr. Blisch.

Der Bau des Hauses hat 2,85 Millionen Euro gekostet, für die Einrichtung und Ausstattung wurden außerdem 65.000 Euro ausgegeben, schließlich schlägt der Erwerb des 3.300 Quadratmeter großen Grundstücks mit 507.000 Euro zu Buche. Der Main-Taunus-Kreis beteiligt sich mit 200.000 Euro an dem Bau, das Land Hessen gibt 246.000 Euro. Die Räume für die Rettungstaucher vermietet die Stadt an den Kreis. Von Baubeginn bis Fertigstellung sind ein Jahr und vier Monate vergangen. Die Freiwillige Feuerwehr Weilbach hat sich bei Planung und Bau des Gebäudes von Beginn an stark eingebracht und tatkräftig mitgeholfen.

Das Feuerwehrhaus besteht aus der Fahrzeughalle sowie Verwaltungs-, Umkleide-, Aufenthalts-, Sanitär-, Lager-, Werkstatt-, Schulungs- und Haustechnikräumen. Auf dem Dach wurde eine Photovoltaik-Anlage mit 9,92 Kilowatt peak Leistung installiert, die den Großteil des Strombedarfs im Objekt abdeckt. Das Gebäude bietet der Weilbacher Feuerwehr rund 550 Quadratmeter Grundfläche, den Tauchern stehen zirka 200 Quadratmeter zur Verfügung. Die Räume beider Organisationen sind baulich voneinander getrennt.

Das Haus wird von aktuell 87 Weilbacher Feuerwehrangehörigen genutzt, darunter sind 40 Angehörige der Einsatzabteilung. Die Jugendfeuerwehr hat 13, die Kindergruppe 16 und die Ehren- und Altersabteilung 18 Mitglieder. Die Einheit der MTK-Rettungstaucher ist aktuell 33 Personen stark.