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Letzte Aktualisierung: 22.02.2019

Neues Führungs-Tandem im Caritasverband

Thomas Witt bildet als Kaufmännischer Direktor mit Caritasdirektorin Gaby Hagmans den zweiköpfigen Caritas-Vorstand

von Ilse Romahn

(11.02.2019) Thomas Witt ist seit dem 1. Februar neuer Kaufmännischer Direktor im Caritasverband Frankfurt e. V. Er folgt auf Stefan Ahrendt, der die Position bislang interimistisch innehatte und jetzt in den Ruhestand wechselt. Mit Caritasdirektorin Gaby Hagmans bildet Thomas Witt den zweiköpfigen Vorstand. Beide sind gemeinsam für die Leitung des Caritasverbands verantwortlich.

Neues Führungs-Tandem im Caritasverband: Caritasdirektorin Gaby Hagmans und der neue Kaufmännische Direktor Thomas Witt
Foto: Caritasverband Frankfurt e. V.
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„Ich bin froh, dass wir einen so erfahrenen und versierten Kollegen für den Caritasverband gewinnen konnten“, sagte Stadtdekan Johannes zu Eltz, Vorsitzender des Caritasrats. Bereits im September 2018 hatte das Aufsichtsgremium des Verbands Thomas Witt als neues Vorstandsmitglied gewählt. „Als Vorstand und insbesondere als Kaufmännischer Direktor sind sie für diejenigen da, die für die Armen da sind.“ Gleichzeitig dankte er Stefan Ahrendt für sein Engagement auf dieser Position, die er seit Juli 2018 innehatte, und wünschte ihm für den Ruhestand alles Gute.

Gemeinsam weiterentwickeln
„Für mich ist es wichtig, dass jede und jeder seine Erfahrungen einbringen kann, um gemeinsam Dinge weiterentwickeln zu können“, sagte Thomas Witt. In diesem Sinne freue er sich besonders auf die Begegnungen mit den Menschen im Verband. In den nächsten Tagen und Wochen wird er Caritas-Einrichtungen und -Projekte besuchen, um sich ein Bild von der Arbeit vor Ort zu machen. Caritasdirektorin Gaby Hagmans betonte: „Ich bin davon überzeugt, dass Entscheidungen besser werden, wenn sie aus verschiedenen Perspektiven entstehen.“ Daher sei sie voller Vertrauen auf eine konstruktive Arbeit im zweiköpfigen Vorstand. „Gemeinsam wollen wir den Caritasverband weiterentwickeln, damit wir auch in Zukunft Menschen in ihrer Lebenssituation und ihren persönlichen Zielen auf die beste Weise begleiten und stärken können.“ Gaby Hagmans kam 2014 als Caritasdirektorin nach Frankfurt. Seit der Umstrukturierung der Caritas-Gremien im vergangenen Jahr ist sie gewähltes Mitglied im neu eingerichteten zweiköpfigen Vorstand.

Der 49-jährige Thomas Witt ist gebürtig aus Frankfurt. Nach einer Banklehre bei der Nassauischen Sparkasse in Wiesbaden, entschied er sich für ein Studium der Betriebswirtschaftslehre, das er 1997 an der Universität Gießen abschloss. Seine ersten beruflichen Stationen machte er als Firmenkundenberater und im Controlling verschiedener Banken. Es folgten Führungspositionen in den Bereichen Finanzierung und Controlling. Von 2008 bis 2012 war er als Kaufmännischer Geschäftsführer bzw. Chief Financial Officer (CFO) in einem Energie-Unternehmen tätig. Anschließend arbeitete er als CFO und Prokurist bei Schütz Dental in Rosbach, einem Unternehmen aus dem Bereich Zahntechnik. In den letztgenannten Positionen verantwortete er die Bereiche Controlling, Buchhaltung, Finanzen, allgemeine Verwaltung, IT und strategisches Personalmanagement. Für diese ist er auch im Caritasverband verantwortlich. Privat engagiert er sich in der katholischen Pfarrei St. Marien Bad Homburg-Friedrichsdorf.

Über den Caritasverband Frankfurt e. V.
"Menschen stärken. Wege finden" – unter diesem Leitwort steht die Arbeit des Caritasverbands Frankfurt e. V., dem  Wohlfahrtsverband der katholischen Kirche in Frankfurt am Main. Mit rund 100 Einrichtungen und Diensten in den verschiedenen Feldern der sozialen Arbeit gehört der Caritasverband Frankfurt e. V. zu den großen Trägern der freien Wohlfahrtspflege in Frankfurt am Main. Als kompetenter und moderner Dienstleister, dessen Handeln auf christlichen Werten aufbaut, bieten wir gemeinsam mit katholischen Kirchengemeinden in Frankfurt, ein einzigartiges Netzwerk sozialer Angebote und Hilfen. Mehr als 1.600 Beschäftigte sowie rund 1.400 Ehrenamtliche und Helfer/-innen setzen sich bei uns täglich für die Beteiligung aller Bürger/-innen an einer solidarischen und sozialen Stadtgesellschaft ein und bieten Menschen Unterstützung für ein selbstbestimmtes und selbstverantwortetes Leben.