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Letzte Aktualisierung: 24.05.2019

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Neue Ausstellung im 1822-Forum: „Kulturopfer“ von Dmitry Teselkin

Vernissage am Montag, 25. Februar, um 19 Uhr

von Ilse Romahn

(15.02.2019) Vom 26. Februar bis 30. März zeigt das 1822-Forum der Frankfurter Sparkasse in der Fahrgasse 9 die Ausstellung „Kulturopfer“ von Dmitry Teselkin.

Exponat Kulturopfer
Foto: Dmitry Teselkin
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Eine einfache geometrische Form zieht sich wie ein roter Faden durch die Arbeiten von Dmitry Teselkin. Das von ihm „Constructor“ genannte Grundmodul besteht aus einem Rechteck, bei dem in der Mitte jeder Kante rechtwinklig ein Einschnitt oder eine Einfräsung vorgenommen wurde. Er bedient sich dabei einer Vielzahl von Materialien wie Karton, Plexiglas, Stahl, Stein und Beton. Entsprechend unterschiedlich sind auch die technischen Ausführungen von Scherenschnitt bis Laser-Cut. 

Nachdem er dieses Baukastensystem vor acht Jahren entwickelt hatte, erarbeitet der seit einem Jahr in Frankfurt lebende russische Künstler Wandobjekte und raumbezogene Installationen, die sich auf Prinzipien des Minimalismus, des Industriedesigns und des Kinderspiels beziehen.

Teselkins Werk basiert auf seiner Erkenntnis, Kunst wie ein Spiel zu verstehen: „Ich bin davon überzeugt, dass das Schaffen einer kreativen Person immer dann am stärksten ist, wenn die Person spielt. Egal ob es um Ideen, Formen oder physikalische Gesetze geht. Ich verstehe Kunst als ein Spiel, mit dem ich sowohl die Kunstwelt als auch die Welt grundsätzlich entdecke.“ 

Dmitry Teselkin wurde 1985 in Nischni Tagil in der damaligen Sowjetunion geboren. Von 2004 bis 2008 studierte er an der Staatlichen Pädagogischen „Herzen“-Universität in St. Petersburg Design und Computergrafik. Dmitry Teselkin lebt und arbeitet in Frankfurt am Main. 

Veranstaltungsdaten: Die Ausstellung „Kulturopfer“ von Dmitry Teselkin wird vom 26. Februar bis 30. März 2019 im 1822-Forum der Frankfurter Sparkasse in der Fahrgasse 9, 60311 Frankfurt am Main, gezeigt. Die Eröffnung findet am Montag, 25. Februar, von 19 bis 21 Uhr statt. Einführend spricht Mirek Macke vom Frankfurter Kunstverein Familie Montez.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 14 bis 18 Uhr, Samstag von 13 bis 16 Uhr, Sonntag und Montag geschlossen.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog. Der Eintritt ist frei.

Das 1822-Forum präsentiert als nichtkommerzielle Galerie junge Kunst von Künstlerinnen und Künstlern mit besonders großem künstlerischen Potential. Neben der Ausstellung unter professionellen Bedingungen umfasst die Förderung durch die Stiftung der Frankfurter Sparkasse auch die Finanzierung des Katalogs sowie die umfassende Vermittlung der ausgestellten Werke an die Besucher und die Medien.