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Letzte Aktualisierung: 25.06.2019

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Neue Ausstellung im 1822-Forum: „Everything Is Everything“ von Irene Hardjanegara

von Ilse Romahn

(02.01.2019) Vom 15. Januar bis 16. Februar zeigt das 1822-Forum der Frankfurter Sparkasse in der Fahrgasse 9 die Ausstellung „Everything Is Everything“ von Irene Hardjanegara.

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Foto: Irene Hardjanegara
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Die seit 2014 in Frankfurt lebende Künstlerin praktiziert das Zeichnen als tägliches Ritual. Im Arbeitsprozess entstehen durch den ständig wiederholten Einsatz langgedehnter Linien, kurzer Striche oder einfacher Punkte im ständigen Wechsel von Intuition und Kontrolle, Perfektion und Zufall, Unterbewusstsein und Achtsamkeit großformatige abstrakte Arbeiten auf Papier.

Die Kunsthistorikerin Ramona Heinlein schreibt im Text des zur Ausstellung erscheinenden Katalogs: „Die Sparsamkeit der Materialien und die geduldige Wiederholung der zeichnerischen Grundelemente verleihen den Arbeiten eine ruhige Konzentriertheit. Und doch, so könnte man behaupten, ist zugleich das Maßlose, das Exzessive die Sache dieser Zeichnungen. …

Bewusst nutzt die Künstlerin häufig Formate, die die maximale Spannbreite ihres Körpers einfordern oder gar übersteigen. So sind die zeichnerischen Markierungen immer auch Körperspuren der sich über und um das Blatt bewegenden Künstlerin. Mit ihren Arbeiten schafft die Künstlerin so einen Zwischenraum, der eine Öffnung zum Unkontrollierten, Kontingenten ermöglicht.“

Irene Hardjanegara, geboren 1973 in Gorontalo, Indonesien, studierte von 1996 bis 2002 an der Universität der Künste in Berlin. Sie lebt und arbeitet in Frankfurt am Main.

Die Ausstellung „Everything Is Everything“ von Irene Hardjanegara wird vom 15. Januar bis 16. Februar 2019 im 1822-Forum der Frankfurter Sparkasse in der Fahrgasse 9, 60311 Frankfurt am Main, gezeigt.

Die Eröffnung findet am Montag, 14. Januar, von 19 bis 21 Uhr statt. Einführend spricht Ramona Heinlein vom Ludwig Forum für Internationale Kunst, Aachen.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 14 bis 18 Uhr, Samstag von 13 bis 16 Uhr, Sonntag und Montag geschlossen. 
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog. Der Eintritt ist frei.