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Letzte Aktualisierung: 18.04.2019

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Neue Ausstattung fürs Hebammen-Sprechstundenzimmer im Klinikum F-Höchst

Förderkreis des Klinikums Frankfurt Höchst e.V. sorgt für noch höheren Behandlungskomfort im Elternzentrum

von Ilse Romahn

(10.04.2019) Das Elternzentrum des Klinikums Frankfurt Höchst bietet werdenden und frischgebackenen Eltern ein großes Beratungs-, Betreuungs- und Geburtsvorbereitungs-angebot. Dazu zählen z.B. die verschiedenen Sprechstunden während der Schwangerschaft, die Akupunkturbehandlungen und die Stillberatung, bei der die Mütter die nötige Unterstützung erfahren und bei Problemen jemanden an ihrer Seite wissen.

Ein solch breites Angebotsspektrum benötigt Raum, deshalb hatte der Förderkreis des Klinikums Frankfurt Höchst bereits 2014 die Einrichtung eines Hebammen-Sprechstundenzimmers unterstützt. Am Dienstag wurde den Sponsoren die neue Ausstattung vorgestellt.

Das Konzept für den Raum haben die Hebammen selbst entwickelt. Das Zimmer ist in warme und freundliche Farben getaucht und bietet gemütliche Sitzgelegenheiten, die ganz einfach zu Liegemöglichkeiten umfunktioniert werden können mit Kuscheldecken, Stillkissen und allem, was Schwangere sowie frischgebackene Mütter und ihre Babys sonst noch brauchen. „Gerade vor dem Hintergrund der Probleme der Hebammen im ambulanten Bereich und einer wachsenden Zahl von Geburten am Klinikum ist ein solches erweitertes Beratungsangebot sehr wichtig“, unterstreichen Michaela Jäger, Leitende Hebamme, und Antje Wiesner, Koordinatorin des Elternzentrums. Werdende Mütter, die im Klinikum Frankfurt Höchst entbinden, haben hier z.B. die Möglichkeit, sich jeden Mittwochnachmittag von 13 bis 16 Uhr nach telefonischer Voranmeldung in der Hebammensprechstunde zu allen Fragen rund um Schwangerschaft und Geburt beraten zu lassen. Nach der Geburt bietet das Elternzentrum am Klinikum Frankfurt Höchst zusätzlich zu der üblichen Visite durch Ärzte und Pflegekräfte eine Hebammenvisite an. Dreimal wöchentlich geht eine Hebamme auf die Wochenbettstationen und schaut nach den frischgebackenen Müttern und ihren Babys. Für diejenigen Frauen, die im Klinikum entbunden haben und keine Hebamme für die Nachbetreuung zu Hause finden konnten, findet jeden Freitagnachmittag von 13 bis 16 nach telefonischer Voranmeldung eine Nachsorgesprechstunde statt.

„Der Förderkreis hat den Wunsch der Hebammen nach einer Neuausstattung sehr gern aufgenommen und Spendengelder in Höhe von mehr als 1.000 EURO zur Verfügung gestellt, damit sich die werdenden Mütter am Klinikum Frankfurt Höchst wie Zuhause fühlen“, unterstreichen die Sponsoren Jutta Sackbrook, Direktorin des Lindner Congress Hotels Frankfurt, sowie Tim Herrmann, Regionalmarktdirektor für den Regionalmarkt Höchst der Frankfurter Volksbank eG. „Wir freuen uns, dass wir mit unseren Aktionen die wichtige Arbeit der Hebammen und den Patientenservice unterstützen können.“

Das Klinikum ist unverändert sehr beliebt bei den werdenden Eltern. Unter den 2.369 Geburten gab es im vergangenen Jahr 86 Mehrlingsgeburten, darunter 84 Zwillingspärchen sowie zwei Drillingsgeburten. Insgesamt kamen 2018 hier 2457  Kinder zur Welt, viele davon in zweiter und dritter Generation. Als Perinatalzentrum bietet die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe (Chefarzt Prof. Dr. med. Volker Möbus) das gesamte Spektrum der modernen Geburtsmedizin einschließlich einer umfassenden Pränataldiagnostik (Ersttrimesterscreening, invasive pränataldiagnostische Maßnahmen, Organscreening, 3-D-Ultraschall – „Baby-Watching“) an. Rund um die Uhr stehen nicht nur mehrere Hebammen und Geburtshelfer/innen zur Verfügung, sondern auch Kinderärzte mit Schwerpunkt Neugeborenenmedizin, Kinderchirurgen mit Schwerpunkt Neugeborenenmedizin, Kinderorthopäden mit Schwerpunkt Neugeborenenmedizin und Narkoseärzte. In den Familienzimmern können Väter jederzeit bei ihrer Familie bleiben. Die Frauen werden beim Stillen durch ausgebildete Laktationsberaterinnen beraten. Um eine Trennung von Mutter und Kind auch bei kurzen Überwachungsbedürfnissen des Neugeborenen weitestgehend zu vermeiden, ist in Kooperation mit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin eine „IMC-Einheit“ (intermediate care unit) direkt in die Wochenstation integriert. In der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin befindet sich außerdem eine neonatologische und interdisziplinär-pädiatrische Intensivstation mit zwölf Beatmungs- und fünf tagesklinischen Plätzen.

Förderkreis des Klinikums Frankfurt Höchst e.V.
Anfang 2012 gründeten engagierte Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter des Klinikums den Förderkreis des Klinikums Frankfurt Höchst. Ihr Ziel: Den Aufenthalt für die Patientinnen und Patienten in der Klinik so angenehm wie möglich gestalten. Dazu gehört z.B. Erholungsräume im Klinikalltag für Patienten und Mitarbeiter zu schaffen. Finanziert werden sollen Ausstattungen, die den Patientinnen und Patienten ihren Aufenthalt erleichtern, ihre Genesung fördern und Ärzte und Pflegende bei ihrer Arbeit unterstützen.

Mehr Informationen unter www.foerderkreis-klinikum-frankfurt-hoechst.de.