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Letzte Aktualisierung: 19.07.2019

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Nach erfolgreicher Bombenentschärfung - Dank an alle Beteiligten

von Ilse Romahn

(08.07.2019) Der Kampfmittelräumdienst des Regierungspräsidiums Darmstadt hat die Weltkriegsbombe im Ostend am Sonntag, 7. März, erfolgreich entschärft. Oberbürgermeister Peter Feldmann dankte allen Beteiligten für ihren Einsatz.

Das Stadtoberhaupt sagte: „Mein besonderer Dank geht an den Kampfmittelräumdienst, Polizei, Feuerwehr, Hilfsdienste und die Mitarbeiter der Stadtverwaltung. Das gilt umso mehr, da die Beanspruchung in den vergangenen Wochen durch verschiedene Großveranstaltungen ohnehin schon sehr hoch war. Mein Dank geht auch an alle Einrichtungen der Stadt, die den Evakuierten den kostenlosen Eintritt in die offenen Museen und den Palmengarten ermöglicht haben.“ Er fügte hinzu: „Für den reibungslosen Ablauf danke ich auch den Bürgerinnen und Bürgern in den betroffenen Stadtteilen. Ich weiß, dass es für viele Menschen nicht einfach ist, ungeplant auf die eigene Wohnung zu verzichten.“

Sicherheitsdezernent Markus Frank lobte die professionelle Zusammenarbeit von Kampfmittelräumdienst, Feuerwehr, Landespolizei und städtischen Behörden: „Zwischenzeitlich besteht ein hohes Maß an Erfahrung bei der professionellen Beseitigung der schrecklichen Altlasten aus dem Zweiten Weltkrieg, nicht zuletzt durch die größte Evakuierung der Nachkriegszeit bei der Entschärfung der 1,4 Tonnen-Weltkriegsbombe im September 2017. So haben auch heute wieder unsere Frankfurter Berufs- und Freiwillige Feuerwehr und die Frankfurter Hilfsorganisationen und Rettungsdienste gemeinsam mit Landes- und Stadtpolizei und dem Hessischen Kampfmittelräumdienst bewiesen, dass der Schutz unserer Bevölkerung und ihres Hab und Gutes bei Ihnen in besten Händen liegt. Die Fähigkeit und Bereitschaft unserer Fachleute und zahlreichen Ehrenamtlichen, komplexe Aufgabenstellungen zügig und kompetent im Interesse der Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Institutionen zu lösen, ist in unserer Stadtgesellschaft beispielgebend und verdient höchsten Respekt, Anerkennung und Dank!“

Die 500-Kilogramm-Weltkriegsbombe wurde bei Bauarbeiten in der Nähe der Europäischen Zentralbank gefunden. Rund einen Kilometer um diesen Ort richteten die Behörden eine Sperrzone ein. Anwohner hatten diese bis 8 Uhr zu verlassen. Ab dieser Zeit wurde auch der öffentliche Personennahverkehr eingestellt. (ffm)