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Letzte Aktualisierung: 20.09.2019

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MUSIKFEST Eroica – Musik als Bekenntnis

Michael Wollny und Alex Nowitz am 19. September in der Alten Oper

von Ilse Romahn

(06.09.2019) Stammkünstler des Festivals: Der Jazzpianist Michael Wollny hat in den vergangenen Jahren regelmäßig die Musikfeste der Alten Oper Frankfurt mit Beiträgen bereichert, die ein ganz eigenes Schlaglicht auf das vorgegebene Thema warfen.

Bildergalerie
Michael Wollny
Foto: Jörg Steinmetz
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Alex Nowitz
Foto: Oscar Loeser
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Am Donnerstag, 19. September 2019, von 20.00 Uhr folgt der vielfach ausgezeichnete Künstler erneut der Einladung in den Mozart Saal der Alten Oper. Gemeinsam mit dem Sprach- und Performancekünstler Alex Nowitz, mit dem er bereits beim Musikfest 2015 einen Abend rund um Bachs Goldbergvariationen gestaltete, greift er das Ausgangswerk des diesjährigen Festivals, Ludwig van Beethovens „Eroica“, auf, um von dort aus Gedanken, Assoziationen, Musik zu Beethovens Sinfonie wie auch dem damit verbundenen Thema Helden weiterzuspinnen.  Im Dialog mit Alex Nowitz beschäftigt sich Michael Wollny mit den Themen Helden und Sinfonik und gelangt dabei von Beethoven bis in die Gegenwart, von der Klassik in andere Musiksparten und in andere Künste. 

Michael Wollny gilt als einer der wichtigsten und zugleich umtriebigsten Jazzpianisten seiner Generation, stets offen dafür, unterschiedlichste musikalische Welten zu erkunden und zusammenzuführen. Franz Schubert und Gustav Mahler können dabei ebenso zu Inspirationsquellen werden wie Björk, Kraftwerk oder Musik aus japanischen Gangsterfilmen. Sowohl als Solist wie auch als Mitglied verschiedener Formationen wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter der Neue Deutsche Jazzpreis oder der Ronnie Scott’s Jazz Award. 

Alex Nowitz ist Komponist, Sänger, Countertenor, Pfeif- und Stimmkünstler, der über ein breites Spektrum an erweiterten Stimmtechniken verfügt, die weit über das rein klassische Idiom hinausgehen. Er entwickelte unter anderem mit dem Strophonion ein eigenes, gestengesteuertes Instrument, das die Stimme durch Bewegung modifiziert. Seine erste abendfüllende Oper, „Die Bestmannoper“, wurde 2006 mit großem Erfolg in Osnabrück uraufgeführt. Kompositionsaufträge erhielt er von der Staatsoper Unter den Linden Berlin, der Kammerakademie Potsdam und vielen mehr.

 
Gefördert vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain 

€ 15,- (Endpreis)   Tickethotline: (069)1340400  ▪  www.alteoper.de