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Letzte Aktualisierung: 20.09.2019

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Museales, Konzertantes, Sportliches

Drei Tage Museumsfest in Frankfurt ab Freitag

von Karl-Heinz Stier

(19.08.2019) Man kann die Vielfalt der Frankfurter Museen diesseits und jenseits des Museumsufers entlang des Mains besuchen, an einer der vielen Bühnen seine Lieblingsmusik suchen, an Schnupperkursen im Tango oder Zumba teilnehmen oder sich einfach treiben lassen

Mit diesem Button für 7 Euro ist der Eintritt für alle Häuser kostenlos.
Foto: Karl-Heinz Stier
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 – die Stadt Frankfurt bietet vom 23. bis 25. August ein außergewöhnliches und  abwechslungsreiches Sonderprogramm in sommerliche Festivalatmosphäre beim Museumsuferfest 2019. Es kann auf eine 31jährige Tradition zurückblicken und findet jeweils am letzten August-Wochenende statt.

Über vier Kilometer lang kann die Strecke sein, wenn man die 25 Museen, 16 Bühnen, 12 Projekte und etwa 500 Stände an beiden Flussufern vollständig abläuft. „Es ist ein Veranstaltungs-Highlight des Jahres und spiegelt mit seinem bunt gemischten Kultur- und Unterhaltungsprogramm des Puls des Lebens wider“, sagte Oberbürgermeister Peter Feldmann bei der Vorstellung des Programms und ergänzt: „Das macht uns so schnell keiner nach“. Zwischen einundeinhalb bis  zwei Millionen Besucher werden erwartet.

Neu dabei ist die „Denkbar“ am nördlichen Mainufer auf Höhe Nizza, ein Ort kultureller Vielfalt im Frankfurter Nordend, der sich an die Salonkultur des frühen 20. Jahrhunderts anlehnt,  Blues, Folk, Jazz und Latin Fusion präsentiert und spanische Tapas, Weine und andere Getränke anbietet.

Erstmals dabei ist auch das Stoltze-Museum in der neuen Frankfurter Altstadt mit einer Dauerausstellung über den berühmten Frankfurter Dichter und Satiriker und Originalexponaten aus dem Haushalt Stoltzes, der von der Städelschule kuratierte Ausstellungsraum Portikus auf der Maininsel (Alte Brücke 2) mit einer Bildern der kuwaitisch-puerto-ricanischen  Künstlerin Alia Farid, das Deutsche Museum für Kochkunst und Tafelkultur im Holzgraben 4 (Zeil 83), das als jüngstes der Frankfurter Museen Objekte vom mittelalterlichen Dampfdrucktopf bis zu vergessenen Gegenständen der Zeit um 1950 zeigt.

Auf der Kunstwiese am Sachsenhäuser Ufer werden Skulpturen, Gemälde und Installationen unter freien Himmel vorgestellt. Auf dem internationalen Künstlermarkt am Ufer und auf dem Schaumainkai können hochwertige Objekte, Schmuck und Kleidung erworben, außerdem kulinarische Spezialitäten aus vielen Teilen der Welt und der Frankfurter Küche probiert werden. Eine Orgel und Chormeile bieten die Innenstadtkirchen.

Der Main selbst als Mittelpunkt des Festes erlebt wieder die berühmt-berüchtigten Drachenbootrennen begleitet mit Trommelschlägen, der zweitälteste Drachenbootwettkampf in Deutschland. Die Rennstrecke läuft in fünf Disziplinen  von der Untermainbrücke bis zum Holbeinsteg. Andere Sportarten sind von Freitag (15 Uhr) bis Sonntag (19.30 Uhr) auf der Sport- und Kulturbühne am Frankfurter Ufer zu sehen.

Die Öffnungszeiten:
Freitag: 15 bis 1 Uhr (Ende Musikprogramm 0 Uhr), Samstag 11 bis 1 Uhr (Musikprogramm 0 Uhr) und Sonntag 11 bis 24 Uhr (Ende Musikprogramm 22 Uhr). An diesem Tag wird auch das spektakuläre Musikfeuerwerk um 22 Uhr gestartet.

Eröffnet wird das Museumuferfest in diesem Jahr am Fahrtor auf den Treppen des Museumsplatzes vor dem Historischen Museum am Freitag, dem 23. August um 17 Uhr.

Mit dem Museumsbutton für 7 Euro kann man in alle Häuser kostenlos hineingehen und an allen Sonderführungen teilnehmen.

Weitere Infos und eine detaillierte Veranstaltungsübersicht gibt es im Programmheft sowie unter https://www.museumsuferfest.de im Internet.