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Letzte Aktualisierung: 23.04.2019

Mit der Chiemgau Karte durch „Klein-Kanada“

von Adolf Albus

(02.04.2019) Die Bilderbuch-Landschaft um das bayerische Ruhpolding bringt jeden auf Touren. Traumhafte Wanderungen gibt es um die drei Seen in „Klein-Kanada“, in die Fast-Zweitausender der Chiemgauer Alpen und im Alpenvorland rund um den Chiemsee.

Hörndlwand im Frühling mit gelber Blumenwiese
Foto: Ruhpolding Tourismus GmbH
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Der bekannte Urlaubsort Ruhpolding liegt auf rund 650 Metern im oberbayerischen Landkreis Traunstein. Inmitten der lieblich-weiten Wiesenlandschaft des Miesenbacher Tales erheben sich die sanft-grünen Berge der Chiemgauer Alpen. Im Süden liegt das Sonntagshorn (1.961 m) als deren höchster Gipfel, rund 20 Kilometer im Nordwesten der Chiemsee. 240 Kilometer Wege kann man zwischen „unten und oben“ beschreiten. Darunter sind familientaugliche Talwege und flache Seeumrundungen ebenso wie malerische Almwanderungen und anspruchsvolle Gipfeltouren. Ab Mai stehen jede Woche geführte Wanderungen mit echten Bergprofis auf dem Programm. Die Chiemgau Karte ist schon ab einer Übernachtung inklusive. Mit ihr gibt es wöchentlich mehr als 30 Attraktionen zum Nulltarif, darunter auch eine Fahrt mit den Bergbahnen, was den Einstieg ins Höhenwanderparadies auch für Familien ganz einfach macht.

Seen- und Almwanderungen rund um „Ruapading“
 Die leichte Drei-Seen-Wanderung rund um Lödensee, Mittersee und Weitsee ist besonders für Familien geeignet. In rund drei Stunden ist die elf Kilometer lange Rundtour für große und kleine Sommerfrischler zu schaffen. Die drei Seen bieten im Sommer eine willkommene Abkühlung und die Gegend ringsum wird wegen ihrer beeindruckend aufragenden Felswände auch „Klein-Kanada“ genannt. Abwechslungsreich ist auch die rund 2,5 Stunden dauernde „Schmugglertour“ vom Holzknechtmuseum in die Laubau durch das Fischbachtal zum tosenden Staubfall an der Grenze zwischen Salzburg und Bayern. Bei Familien hoch im Kurs steht die leichte Halbtagestour auf das Almgelände Röthelmoos unter der Hörndlwand. Auf den Röthelmoos Almen lockt nicht nur eine bayerische Brotzeit zum Zwischenstopp, sondern auch die Borstenschweine, Hasen und Ziegen, die eine Streicheleinheit sehr schätzen. Mit der nostalgischen Bergbahn gelangt man auf den Unternberg (1.425 m). Die gleichnamige neu gebaute Alm am Gipfel des Aussichtsberges eröffnet einen 360-Grad-Rundumblick vom Chiemsee bis zu den Zentralalpen. Wanderer, die über den neuen Steig zur Brander Alm weitermarschieren wollen, kehren hier ebenso auf köstliche „Almkiache“ oder „Almnussen“ ein. Viele weitere sonnigen Almpfade rund um Ruhpolding schlängeln sich an Gebirgsbächen hinauf zu bewirtschafteten Almen wie der Thorau Alm, der Haar Alm oder der Schwarzachenalm zwischen Rauschberg und Sonntagshorn. Köstlicher Almkäse, Speck oder ein „Obatzter“ mit Bauernbrot stehen hier überall auf der Karte.

Über den Chiemgauer Alpengipfeln
Anspruchsvoll, aber überaus lohnend, ist die sechsstündige Wanderung auf die Bischofsfelln Alm. Sie liegt auf 1.380 Metern unter dem Gipfel des Hochgern und eröffnet einen herrlichen Blick auf die Chiemgauer und Berchtesgadener Alpen bis weit nach Österreich. Danach sind es nur noch 1,5 Stunden bis zum Hochgerngipfel. Überaus beliebt und über sehr viele Wege erreichbar ist der aussichtsreiche Rauschberg, von dem sich ein fantastischer Blick auf Ruhpolding, Bayerns viertgrößte Gemeinde, eröffnet. Mit der Chiemgau Karte ist die Fahrt mit der Unternbergbahn und der Rauschbergbahn kostenlos, ebenso am Hochfelln in Bergen und auf der mautpflichtigen Rossfeld Panoramastraße in Berchtesgaden. www.ruhpolding.de

Chiemgau Karte – Ruhpolding & Inzell
Mehr als 30 Attraktionen zum Nulltarif (jeweils 1x pro Woche), erhältlich ab 1 Übernachtung. Highlights: Bergbahnen, Erlebnisbäder, Museen, Dorf- und Regionalbusse, Zug etc.
  

tourismus@ruhpolding.de
http://www.ruhpolding.de