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Letzte Aktualisierung: 15.10.2019

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Messe Frankfurt setzt Wachstumskurs fort

von Ilse Romahn

(28.06.2019) Auch im vergangenen Geschäftsjahr ist die Messe Frankfurt weiter gewachsen. „Wir konnten eine neue Umsatzbestmarke von rund 718 Millionen Euro erzielen“, verkündete Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt, heute auf der Unternehmenspressekonferenz.

Im anspruchsvollen internationalen Wettbewerbsumfeld hält die Messe Frankfurt ihre Position weiter an dritter Stelle und mit deutlichem Abstand zu sämtlichen deutschen Wettbewerbern und allen weltweiten Messegesellschaften, die über eine eigene Geländeinfrastruktur verfügen.

Nach dem Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2018 ist der Umsatz der Messe Frankfurt um mehr als sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Der Konzern-Jahresüberschuss für 2018 beträgt mehr als 50 Millionen Euro und liegt damit um rund 25 Prozent über 2017. Mit rund 132 Millionen Euro wurde ein historischer EBITDA-Spitzenwert erzielt. Im Geschäftsjahr 2018 wurden mit weltweit 507 Veranstaltungen unter dem Dach der Messe Frankfurt so viele Veranstaltungen wie noch nie durchgeführt. Annähernd fünf Millionen Menschen trafen sich auf diesen Begegnungsformaten.

„Internationalisierung ist und bleibt die strategische Ausrichtung der Unternehmensgruppe“, betonte Marzin. Angesichts der Übernahmeaktivitäten der großen privaten Messeunternehmen hat die Messe Frankfurt die ausgesprochene Stärke, dass sie seit mehr als drei Jahrzehnten global aktiv und mit ihren Marken und Themen in den erfolgreichen Wirtschaftsregionen und strategisch wichtigen Märkten fest verankert ist. Mit zuletzt mehr als 294 Millionen Euro wurden 41 Prozent des Konzern-Umsatzes außerhalb Deutschlands erzielt. „Die sehr hohen Zufriedenheitsgrade bei unseren Kunden quer durch alle Branchen hindurch sind dabei entscheidende Größen für den Erfolg unserer weltweiten Veranstaltungen“, hob Marzin hervor.

Der Verlauf der weltweiten Veranstaltungen des Unternehmens war bis zur Jahresmitte 2019 ebenfalls sehr positiv. „Unsere Leitmessen mit ihrem sehr hohen Internationalitätsgrad haben für den Fachhandel einen entscheidenden Mehrwert“, so Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt. „Sie zeigen vielfältige Inspirationen und klare Perspektiven in einer vieldeutigen Welt“, kommentierte Braun die weltweiten operativen Aktivitäten der Unternehmensgruppe. Dafür investiere die Messe Frankfurt mit wertschöpfenden Inhalten, in Qualität, antizyklisch und in Expansion. „Aktuell wird die Messe Frankfurt 17 neue Veranstaltungen für 2019/2020 in ihren Schwerpunktregionen platzieren“, erläuterte Braun das weltweite Veranstaltungswachstum in der Unternehmensgruppe. Beispielsweise sind das für 2019 die Clean Show in den USA, für 2020 die Interior Lifestyle Middle East in Dubai sowie die Formnext South China in Shenzhen.

An der Heimatbasis in Frankfurt finden immer mehr Veranstaltungen statt. „Dabei rücken Frankfurt und der Messeplatz als internationaler Kongress-Standort vermehrt in den Fokus für internationale Medizinkongresse“, so Uwe Behm, Geschäftsführer der Messe Frankfurt.

Annähernd eine Milliarde Euro aus eigenen Mitteln hat die Messe Frankfurt in den vergangenen mehr als 20 Jahren in die Modernisierung ihres Geländes investiert. Aktuell wird die Halle 6 revitalisiert. Der Energieverbrauch des Gebäudes, das zur Buchmesse wieder ans Netz geht, wird dann um 30 Prozent unterhalb der gesetzlichen Vorgaben liegen. „Nachhaltiges Wirtschaften bedeutet bei der Messe Frankfurt ein aktives Energiemanagement“, betonte Behm. Ab 2020 wird der Messeplatz Frankfurt mit 100 Prozent Ökostrom betrieben. „Bei Neubauten und bei Sanierungen berücksichtigen wir ebenfalls eine energieoptimierte und effiziente Bauweise“, so Behm. 

Im laufenden Geschäftsjahr will die Messe Frankfurt qualitativ, quantitativ und international weiter wachsen. „Wir sind in vielen Märkten führend, nicht zuletzt auch deshalb, weil wir uns beständig  weiterentwickeln, nachhaltig wachsen und investieren“, unterstrich Wolfgang Marzin den Anspruch der Unternehmensgruppe. „Gerade vor dem Hintergrund möglicher Konsequenzen protektionistischer Störungen weltweit ist es die Funktion von Messen, diese abzuschwächen. Messen sind in solchen Situationen Treibhäuser für Optimismus“, betonte Marzin.

Weitere Informationen: www.messefrankfurt.com