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Letzte Aktualisierung: 18.10.2019

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Messe Frankfurt öffnet Fenster zur Stadt

von Ilse Romahn

(10.07.2019) Die Messe Frankfurt will das Messegeschehen für die Passanten an der Ostseite der Halle 1 transparenter und erlebbarer machen.

Visualisierung: geiseler gergull architekten http://m-es.se/Gx2d
Foto: Messe Frankfurt
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Ein im Jahr 2017 durchgeführter Wettbewerb, zur Schaffung zusätzlicher Gastronomieeinheiten in der rund 18.000 Quadratmeter großen Halle, kam zu dem Ergebnis, dass nur ein starkes, gestalterisches Element, zu einer neuen und signifikanten Außenwirkung führt.

Der Wettbewerbssieger, die Frankfurter Architekten Alexandra Geiseler und Bernd Gergull von geiseler gergull architekten, schlugen ein „Fenster zur Stadt“ vor, das die beiden Gastronomieeinheiten in einem gemeinsamen Rahmen ablesbar macht. Dieser Entwurf wird ab Juli, mit Beginn der Sommerpause, umgesetzt.

Dabei wird die gesamte Ostfassade der Halle 1, die 1989 gemeinsam mit dem Eingang City nach den Plänen des deutsch-amerikanischen Architekten Helmut Jahn gebaut wurde, neu gestaltet. Die Siebdruckgläser und Blechelemente der Bestandsfassade werden komplett durch Klarglasscheiben ersetzt. Ein großer roter Rahmen, der sich über beide Hallenebenen erstreckt, dient dabei als raumbildendes Element innerhalb der Halle und nach außen, zur Stadt. Die großflächige Hallenfassade erhält damit einen neuen Schwerpunkt, dessen exzentrische Anordnung die Wirkung zusätzlich verstärkt. Zudem tritt der Rahmen aus der Fassadenebene hervor und dient als zusätzliche Bestuhlungsfläche für beide Ebenen.

„Das Fenster zur Stadt wird ein richtiger Eye-Catcher“, sagt Uwe Behm, Geschäftsführer der Messe Frankfurt. „Der Raum zwischen der Halle 1 und dem Hochhaus ‚Kastor‘, wird deutlich aufgewertet. Man schaut nach oben und wird neugierig was sich dort oben befindet.“

Die rund 150 Quadratmeter große Café-Bar in der Ebene 1.1 wird künftig 48 Sitzplätze und 36 Stehplätze bieten; die ca. 160 Quadratmeter große Gastronomiefläche in der Ebene 1.2 bietet 60 Besuchern Sitzplätze, wobei die Bestuhlung variabel und in die Hallenebene erweiterbar ist.