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Letzte Aktualisierung: 25.06.2019

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Konzert des isenburg Quartetts im MAK zur Ausstellung Moderne am Main 1919 - 1939

von Ilse Romahn

(25.03.2019) Das Museum Angewandte Kunst lädt am Mittwoch, 27. März, um 18.30 Uhr zum Konzert des isenburg Quartetts ein.

Das Streichquartett, bestehend aus Jagdish Mistry (1. Violine), Diego Ramos Rodriguez (2. Violine), Aglaya Gonzales (Viola) und Michael M. Kasper (Violoncello), wurde von aktiven Mitgliedern des Frankfurter Ensemble Modern gegründet, welches zu den international führenden Ensembles für Neue Musik zählt.

Anlässlich der Ausstellung Moderne am Main 1919-1933 sind sie zu Gast im Museum Angewandte Kunst, Schaumainkai 17, und spielen frühe Stücke der Komponisten Paul Hindemith (1895-1963), Erwin Schulhoff (1894-1942) und Kurt Hessenberg (1908-1994).

Der Modernitätsgedanke hatte, wie auf fast alle künstlerischen und gesellschaftlichen Bereiche in den 1920er Jahren, auch einen großen Einfluss auf die zeitgenössische Musik und Kunst. So ist insbesondere Paul Hindemith als ein Hauptvertreter der musikalischen Moderne in der Ausstellung „Moderne am Main 1919-1933“ zu sehen. Er komponierte in den 1920er Jahren unter anderem auch Musik für den experimentellen Film und für das noch junge Massenmedium Radio. Eines der Ziele der musikalischen Avantgarde, zu denen auch der zu Unrecht in Vergessenheit geratene Erwin Schulhoff gehört, bestand darin, alle Gebiete der Musik mit Qualität zu füllen und die klassische Musik gegenüber Einflüssen aus Jazz- und Populärkultur zu öffnen und zudem die Definition dessen, was Musik eigentlich ist und sein kann, durch neue Denkanstöße zu erweitern.

Am Konzertabend erklingen im Museum Angewandte Kunst von Paul Hindemith Stücke aus dem Werk „Minimax für Streichquartett“ von 1923, von Erwin Schulhoff fünf Quartettstücke ebenfalls aus 1923 und von Kurt Hessenberg, der sich anders als Hindemith und Schulhoff mit den Nationalsozialisten arrangierte, das Streichquartett Nr. 1 opus 8 aus dem Jahre 1934.

Der Eintritt beträgt 16 Euro, die Eintrittskarte berechtigt zu einem Ausstellungsbesuch zum ermäßigten Eintritt in Höhe von sechs Euro.

Um Anmeldung per E-Mail an create.angewandte-kunst@stadt-frankfurt.de wird gebeten. (ffm)