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Letzte Aktualisierung: 22.10.2019

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Klingenborn: HWB und NAHbarschaft unterzeichnen Vertrag

von Adolf Albus

(01.10.2019) Nach der erfolgreichen Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren haben die Hofheimer Wohnungsbau GmbH (HWB) und der Verein NAHbarschaft e.V. nun ihre zukünftige Kooperation in einer Vereinbarung festgehalten.

Simone Deus, HWB-Geschäftsführer Norman Diehl, Elfriede Zink und Marco Deus.
Foto: Hofheimer Wohnungsbau GmbH (HWB)
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Diese bezieht sich auf noch aktuelle planerische Aspekte und die Zeit nach Einzug in die Wohnungen und regelt unter anderem die Nutzung der Gemeinschaftsräume und der Wohnungen, die der Verein bezieht. Damit ist nun die Komponente „Gemeinschaftliche Wohnen im Mehrgenerationen-Modell“ im innovativen Projekt „WIR am Klingenborn – Gemeinschaftliches Wohnen im Dr. Max Schulze-Kahleyss-Haus“ auf einem guten Weg. Die Vereinbarung ist zeitlich unbefristet und auf Dauer ausgelegt. Das Projekt beherbergt neben dem Mehrgenerationen-Wohnen auch Seniorengerechtes Wohnen und eine selbstbestimmte, ambulant betreute Demenz-Wohngemeinschaft.

„Wir freuen uns, dass wir mit dieser Vereinbarung unserer Zusammenarbeit nun auch einen vertraglichen Rahmen gegeben haben und schauen sehr zuversichtlich in die Zukunft“, erklärte HWB-Geschäftsführer Norman Diehl nach der Unterzeichnung. „Die Vereinbarung ist ein wichtiger Schritt für unseren Verein und wir sind sehr froh, dass unser Ziel des Mehrgenerationen-Wohnens nun in greifbarer Nähe ist“, sagte eine der Vorsitzenden des Vereins, Elfriede Zink.

Für das Mehrgenerationenwohnen gibt es insgesamt 14 Wohnungen im Gesamt-Projekt „WIR am Klingenborn“. Diese Wohnungen sind für die Mitglieder des Vereins vorgesehen. Jedes Mitglied bezieht eine eigene Wohnung, die Freizeit möchte man hier jedoch häufiger auch mal zusammen gestalten. Die gemeinsamen Ziele des Vereins und der HWB umfassen neben dem Aspekt des Mehrgenerationen-Wohnens, eine Selbstorganisation der Bewohner/innen bei der Nutzung der Gemeinschaftsflächen, weitgehende Mitwirkungsrechte seitens des Vereins bei der Belegung im Wohnprojekt sowie projektübergreifende Kontakte in der Wohnanlage und im Quartier. Der Verein hat sich bereits mit einer Planungsgruppe bei der Projektentwicklung beteiligt. Insbesondere bei der Planung der Gemeinschaftsräume und der Freianlagen konnte diese ihre Ideen einbringen. Zusätzlich zum selbstverwalteten Gemeinschaftsraum stellt die HWB eine Einbauküche nebst Einrichtung für die Räumlichkeiten zur Verfügung.

 

Insgesamt werden auf dem 3300 Quadratmeter großen Grundstück am Klingenborn 41 Wohneinheiten entstehen. Zu den 32 Wohnungen mit einem bis fünf Zimmern kommt die Demenz-Wohngemeinschaft mit neun Bewohnern hinzu. Von den 2455 Quadratmetern der Wohnungen sind 1058 gefördert. Die Wohngemeinschaft wird 250 Quadratmeter Platz haben. 161 Quadratmeter Gemeinschaftsflächen runden das Raumangebot ab. Die HWB plant mit Kosten in Höhe von 7,2 Millionen Euro. Gefördert wird das Projekt durch die WI-Bank (Landesmittel), der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und das FORUM Gemeinschaftliches Wohnen e.V., Bundesvereinigung.