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Letzte Aktualisierung: 22.10.2019

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Kinder- und Stadtteilkonferenz in Höchst am 27. September

von Ilse Romahn

(25.09.2019) „Gesund aufwachsen in Höchst und Unterliederbach“ lautet das Thema der Kinder- und Stadtteilkonferenz im Frankfurter Stadtteil Höchst, die am Freitag, 27. September, im Saalbau BiKuZ Höchst, Michael-Stumpf-Straße 2, von 9 bis 16.30 Uhr stattfindet.

Der Stadtteil Höchst ist Pilotstadtteil, in dem das Präventionsprojekt GUT GEHT`S erste Vorhaben zur Förderung der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen umsetzen will.

Die Kooperationspartner freuen sich über die nächsten Schritte des Projektes: „Mit der Kinder- und Stadtteilkonferenz möchten wir erreichen, dass jedes Kind, alle Jugendlichen und junge Erwachsene in Höchst und Unterliederbach gesund und glücklich aufwachsen können. Dabei sollen die Handlungsfelder gesunde Ernährung, Bewegung in einem aktiv gestalteten Wohnumfeld, psychisches Wohlbefinden, die deutsche Sprachkompetenz und der richtige Umgang mit Medien im Mittelpunkt stehen“, erläutert Alexandra Dippel, stellvertretende Leiterin des Gesundheitsamtes.

Auch Wolfram Burkhardt von der Frankfurt University freut sich auf die Vernetzung der Individuen und der Organisationen: „Das ist konkrete Gesundheitspolitik und lebendige Praxis!“ Die Konferenz soll Kindern, Eltern, Akteuren, Ehrenamtlichen, Fachleuten sowie Bürgerinnen und Bürgern ermöglichen, „Kontakte zu knüpfen, gemeinsam Ideen zu entwickeln und zusammen Projekte auf den Weg zu bringen“, sagt Gesundheitsdezernent Stefan Majer.

„Das Umfeld, in dem ein Mensch einen Großteil seiner Zeit verbringt, wird auch ,Lebenswelt‘ genannt. Ob Familie, Kindergarten, Schule, Stadtteil oder Gemeinde - die Lebenswelt ist immer prägend. So beeinflusst es etwa die Gesundheit der Bewohnerinnen und Bewohner in Höchst und Unterliederbach. Wenn die Lebensumstände gut und angenehm sind, können Menschen ein aktives und gesundes Leben führen. Auch die TK möchte dazu einladen, sich aktiv am Vorhaben zu beteiligen", sagt Nina Martin, Beraterin Lebenswelten der Techniker Krankenkasse (TK).

Reiner Stock vom Selbsthilfe-Verein betont: „Uns ist besonders wichtig, dass bei GUT GEHT`S von Anfang an das Engagement der Frankfurter Bürger systematisch mitgedacht wird und deren Wünsche und Ideen einfließen können, zum Beispiel aus den Kitas und Schulen sowie Vereinen und Selbsthilfegruppen. Damit werden wir erreichen, dass die Menschen merken, dass sie etwas bewirken und dass es sich deshalb lohnt mitzumachen.“

Stadtrat Majer ist „auf die Ideen und Vorschläge, wie es uns gemeinsam gelingen kann, dass Kinder und Jugendliche in Höchst und Unterliederbach gesund groß werden“ gespannt.

Das sind die Ziele von GUT GEHT`S:
Das Projekt GUT GEHT`S will alle Akteure zusammenführen, die an dem Ziel arbeiten, Gesundheit und Lebensqualität der Frankfurter Bürgerinnen und Bürger zu erhalten, zu verbessern und zu fördern, sowie Krankheit zu verhüten.

Das Gesundheitsdezernat und das Gesundheitsamt kooperieren dabei mit dem Zentrum für Gesundheitswirtschaft und -recht (ZGWR) der Frankfurt University of Applied Sciences, dem Selbsthilfe-Verein und der Techniker Krankenkasse. Die TK begleitet und fördert das auf fünf Jahre angelegte Projekt seit Sommer 2017.

Weitere Infos zum Projekt gibt es unter http://www.gut-gehts-in-frankfurt.de/ im Internet. (ffm)