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Letzte Aktualisierung: 15.07.2019

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Kathrin Gerlof zu Gast in der LiteraturLounge am 6. Januar

von Ilse Romahn

(28.12.2018) Am Sonntag, 6. Juni, steht die Lesung aus „Nenn mich November“ von Kathrin Gerlof auf dem Programm in der LiteraturLounge im Haus am Dom, Domplatz 3, Frankfurt, auf dem Programm. Die Veranstaltung beginnt um 11.00 Uhr und wird von Martin Maria Schwarz (hr2-kultur) moderiert. Eintritt frei.

Kathrin Gerlof
Foto: Sibylle Stürmer
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„Nenn mich November“ ist ein Roman über die Halbwertzeit der Liebe und den Eigensinn der Hoffnung.

Marthe und David befinden sich im freien Fall und müssen Privatinsolvenz anmelden. Notgedrungen ziehen sie an den Rand eines Dorfes in ein gerade noch bewohnbares Haus, das David geerbt hat. Selbst das Internet macht einen Bogen um die Gegend. Das Dorf – umzingelt von genmanipulierten Maisfeldern für Biogasanlagen – scheint seine Seele verloren zu haben. Die Bewohner überlassen es zwei Großbauern, ihre Angelegenheiten zu regeln. Als in ehemaligen Zwangsarbeiterbaracken Flüchtlinge untergebracht werden, zieht mit ihnen Verunsicherung ins Dorf. Marthe, geduldete Außenseiterin und unablässig auf der Suche nach den schlimmsten aller Nachrichten, erlebt, wie die Lethargie weicht. David jedoch verstummt mehr und mehr, und eines Abends liegt ein Zettel auf dem Küchentisch.

 Ein großer Roman über den Verlust der Mitte und ein Leben am Rand.

Kathrin Gerlof, geboren 1962 in Köthen/Anhalt, lebt als Journalistin und Autorin in Berlin. 2008 debütierte sie mit „Teuermanns Schweigen“. Ihr zweiter Roman „Alle Zeit“ wurde euphorisch besprochen. Nach „Lokale Erschütterung“ erschien „Das ist eine Geschichte“.

 

Die Veranstalter danken den Förderern: Sparda Bank Hessen (Hauptsponsor), hr2-kultur, Buchhandlung Schmitt & Hahn, DEVK-Versicherungen, Haus am Dom, Kulturamt der Stadt Frankfurt und Deutsche Bahn AG. Medienpartner: hr2–kultur