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Letzte Aktualisierung: 20.09.2019

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Jugendschutzkontrollen in der Innenstadt

Sicherheitsdezernent Frank sieht weiter Handlungsbedarf von Stadtpolizei und Präventionsrat

von Ilse Romahn

(09.09.2019) Aktuelle Jugendschutzkontrollen in der Frankfurter Innenstadt offenbaren weiter Mängel bei Kiosken.

„Leider gibt es noch immer einen gewissen Prozentsatz an Gewerbetreibenden, die das Thema Jugendschutz eher stiefmütterlich behandeln“, sagt Markus Frank nach den jüngsten Jugendschutzkontrollen von Stadtpolizei und Präventionsrat. In den vergangenen Tagen wurden 19 Betriebe in den B-Ebenen der Haupt- und Konstablerwache, am Börsenplatz und am Rathenauplatz kontrolliert. Das Ergebnis: Unbefriedigend. In sieben Fällen konnte bei Alkoholtestkäufen durch Jugendliche eine Abgabe harter Alkoholika an selbige festgestellt werden. Kontrolliert wurden Kioske und Supermärkte. Während sich die zwei kontrollierten Supermärkte an den Jugendschutz hielten, handelten sieben von 17 Kiosken rechtswidrig.

„Durch unsere kontinuierlichen Alkoholtestkäufe haben wir die Beanstandungsquote von anfangs knapp 50 Prozent auf 30 Prozent gesenkt“, sagt Sicherheitsdezernent Frank. Die Beanstandungsquote der aktuellen Kontrolle zeigt weiteren Handlungsbedarf. „Fast 37 Prozent der kontrollierten Betriebe verstießen gegen den Jugendschutz. Eindeutig zu viel und ein Signal für uns, hier weiter äußerst präsent zu sein, um den schwarzen Schafen der Branche auf die Füße zu treten“, Frank sagt.

Gegen die betroffenen Betriebsinhaber und Verkäufer wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Weitere Kontrollen folgen. (ffm)