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Letzte Aktualisierung: 19.08.2019

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Jugenddezernentin Birkenfeld freut sich über positive Resonanz auf den Besuch des Stuttgarter Jugendrats

von Ilse Romahn

(18.07.2019) Stadträtin Daniela Birkenfeld zieht eine positive Bilanz ihres Besuchs beim Jugendrat in Stuttgart: „Wir haben einen sehr lebendigen Eindruck von einem Beteiligungsmodell gewonnen, das sich sehr gut für eine Großstadt eignet.“

In Stuttgart werden auf Bezirksebene Jugendräte gewählt, die aus ihren Reihen jeweils zwei Delegierte in den gesamtstädtischen Jugendrat schicken. Insgesamt gibt es dort zurzeit 237 Jugendliche, die gewählt sind und sich für die Belange junger Menschen einsetzen.
 
„Die Gespräche, die wir in Stuttgart geführt haben, werden die Diskussion in Frankfurt befruchten“, sagt Birkenfeld. Das zeichnete sich gestern schon auf der Rückreise aus Stuttgart ab: Auf Birkenfelds Einladung hin waren Stadtverordnete von CDU, SPD, Grünen, FDP und der Partei, Vertreterinnen und Vertretern des Jugendrings, des Stadtschülerrats und des Jugendhilfeausschusses sowie Bedienstete der Stadt Frankfurt (Büro des Stadtverordnetenvorstehers, Jugend- und Sozialamt, Kommunale Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, Sozialdezernat) mitgekommen.
 
Die Frankfurter Delegation tauschte sich in Stuttgart mit Vertreterinnen und Vertretern der Verwaltung aus, führte ein Gespräch mit drei Mitgliedern des Jugendrats und nahm an einer Sitzung des Gremiums teil. „Wir haben viele Anregungen mitgenommen“, sagt Birkenfeld. Was davon für Frankfurt passe, müsse allerdings mit den Jugendlichen hier entwickelt werden, denn sie müssten sich damit identifizieren können.
 
Neben Stadtschülerrat und Jugendring, die den Meinungsbildungsprozess selbstorganisiert vorantreiben können, hat die Jugenddezernentin vor allem die Jugendlichen im Blick, die sich für gewöhnlich nicht selbst Gehör verschaffen: „Das Kommunale Jugendbildungswerk im Jugend- und Sozialamt bereitet unter Beteiligung der unterschiedlichen Zielgruppen ein Hearing vor, damit wir alle Perspektiven einbeziehen können.“