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Letzte Aktualisierung: 20.09.2019

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Jetzt quizt auch noch Bäppi!

Neues Heim für „theatrallalla“ im Blick

von Karl-Heinz Stier

(20.08.2019) Bäppi la Belle ist auf der Suche nach einer neuen Heimat für sein „Theatrallala“. Die Einrichtung im Frankfurter Nordend musste er im Frühjahr aufgeben. Seitdem ist er mit seinem Ensemble oder auch allein auf Tour in Frankfurt und außerhalb der Stadtgrenzen „mit großem Erfolg“, wie er sagt.

Bildergalerie
Bäppi La Belle erläuterte seine neuen Programme im Wirtshaus am Hühnermarkt in der neuen Altstadt
Foto: Karl-Heinz Stier
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Das Frankfurter Quiz – eine Neuheit, bei der es um Bethmännchen geht
Foto: Karl-Heinz Stier
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Nach seiner Mitteilung ist die Planung auf ein neues Zuhause schon weit fortgeschritten. Bis im Herbst oder den Restmonaten des nächsten Jahres wird er definitiv eine Heimat für seín „Theatrallalla“ gefunden haben. Sein Ziel ist, eine Örtlichkeit auszukundschaften, die etwa 100 Personen Platz bietet und auch im Sommer Open-Air-Auftritte ermöglichen kann. Wohin er seine Reise antritt, wollte er noch nicht verraten. „Es werden 3 bis 4 Kilometer von Frankfurts Stadtmitte entfernt sein“, beteuerte der Intendant.

Seine nächste Programminitiative ist noch in diesem Jahr „Ja, ja der Äppelwoi“, bei der es um „Äppelwoi pur“ gehe. Auftakt der Serie ist am 31. August im Darmstädter Hof in Niedereschbach. Danach gibt es sechs Auftritte in der Gaststätte „Zum Rad“ in Seckbach (22.9., 28.9., 26.10., 27.10., 19.11. und 30.11.). Dort will er u.a. das Publikum aufklären, wie der Äppelwoi nach Frankfurt kam, auch Anekdoten aus Heinz Schenks Leben erzählen und das Publikum mit Operettensongs  und Schlager unterhalten.

Neu ist „Das Frankfurter Quiz – the Game of  Bäppi“,  wie er auf gut deutsch verkündet. Im Wirtshaus am Hühnermarkt in der neuen Altstadt, wo in einem Colleg 40 Personen Platz finden, lädt er zum Ratespiel ein. „Hier wird keine Jahreszahl erfragt, hier geht es nur darum, was richtig oder falsch sein kann, so wie es die meisten Quiz-Sendungen im Fernsehen derzeit praktizieren. Die Idee kam von Cajus Firk, einem Hobbyhistoriker, der Bäppi schon jahrelang mit seinen Künsten beobachtet hat. Als Beispiel könnte die Frage gestellt werden: was ist der Kaisersaal? Vier Antworten werden vorgebgeben. Die Richtige ist: der Hauptbahnhof am Ende der Kaiserstraße. Fragen können nach Aussagen von Bäppi auch sein: der Eiserne Steg, die Nitribitt, Frankfurts Edelhure, die Frage, was hat 1974 angefangen oder welche Gemeinde wurde als erste nach Frankfurt eingemeindet?

An jeden dieser Abende ist auch ein Stargast dabei, wie etwa die frühere Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth. 20 Fragen mit Alternativ-Antworten werden gestellt, dazwischen gibt es Frankfurter Songs und Videos. Am Abend ab 19 Uhr werden aus den Zuschauern vier Gruppen gebildet, die dann mit 20 Fragen gegen einen prominenten Gast auftreten. Für jede richtige Antwort gibt es ein Bethmännchen. Die Gruppe, die am Ende die meisten Bethmännchen erobert hat, ist der Abendsieger. Eine Staffel besteht aus 4 Abenden, so ist der 2.9., 7.10., 4.11. und 2.12. terminiert. Am 16.12., am Ende der Staffeln, treten im Finale  die vier Sieger gegeneinander an. Eintritt: 25 Euro.

Weitere Bäppi La belle-Attraktionen sind die Wiederauflagen von „Miss Moppel“ am 14. und 15. 9. In Oberrad am 13.10. in Wöllstadt und 19.10. in Sossenheim sowie der „Der zerdepperte Bembel“ am 20.10. in Rosbach im Haus Rodheim sowie „Hessisch für Aafänger“ am 2.11. in Hanau und 9.11. in Niederweisel in der Wetterau.
Als Vorschau fürs nächste Jahr plant der „Theatrallalla“-Intendant „Oscar“ im Oktober, ein Bühnenstück nach dem berühmten Film mit Louis de Funes von Claude Magnier. „Es ist das erste Stück, das ich  wieder groß bearbeite mit 8 Schauspielern“, kündigte Bäppi an.