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Letzte Aktualisierung: 19.02.2020

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In Kelkheim blühen Blumen des Himmels

Beate Böer eröffnet den Ausstellungsreigen bei Blei + Guba

von Norbert Dörholt

(16.01.2019) Jetzt wird´s bunt in der Galerie der Firma Deutsche Rondo Blei + Guba in Kelkheim, schön bunt. Denn die Künstlerin Beate Böer, wohnhaft in Hofheim, die ab Freitag, 25. Januar, dort die neue Ausstellung, die erste im neuen Jahr, bestücken wird, liebt´s farbig. Und sie sagt´s bzw. malt´s durch die Blume, gebannt mit Acryl und kristallinen Farben mit Aura Soma-Essenzen auf Leinwand.

Bildergalerie
Bunte Blüten zwischen Traum und Wirklichkeit
Foto: Beate Böer
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Rot wie Mohn strahlt dieses liebliche Gewächs aus dem Pinsel von Beate Böer.
Foto: Beate Böer
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Grün geht immer.
Foto: Beate Böer
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Beate Böer nennt sich selbst „Leilani Euphrosyne“, ein hawaiianisch/griechischer Name: Leilani bedeutet übersetzt die himmlische Blüte, und Euphrosyne ist eine der drei Grazien aus der griechischen Mythologie. Ihr werden der Frohsinn und die Freude zugeordnet. Beate Böer wohnt zwar  in Hofheim, ist aber in der idyllischen Stadt Schramberg im Schwarzwald geboren und aufgewachsen. Großes Fernweh brachte sie bereits kurz nach ihrem Abitur in das Rhein-Main-Gebiet, um Flugbegleiterin zu werden. 35 Jahre lang arbeitete sie bei derselben Fluggesellschaft mit einer sechsjährigen Unterbrechung für Erziehungsurlaub, denn sie ist auch Mutter von Leon und Shari, zwei mittlerweile erwachsenen Kindern. Danach flog sie in Teilzeit weiter und landete jetzt in der Galerie Blei & Guba in der Max-Planck-Straße 18 in Kelkheim mit ihrer ersten Ausstellung. Der Titel: „Leilani – Blume(n) des Himmels“.

Erst vor einigen Jahren entdeckte sie ihre Leidenschaft zur Malerei – und hat jetzt auch endlich genügend Zeit dafür. Seit drei Jahren fliegt sie nicht mehr beruflich. Eine Globetrotterin also, die sich malend selbst fand. Beate Böer machte diverse Malworkshops und sagt von sich: „Ich male mich vogelwild glückselig!“
Ihr Motto sind Worte des vietnamesischen Schriftstellers und Lyrikers Thich Nhat Hanh: „Wenn wir wissen, wie wir Frieden sein können, entdecken wir, dass die Kunst ein wunderbarer Weg ist, unsere Friedfertigkeit mit anderen zu teilen.“ (Quelle: Ich pflanze ein Lächeln)

Lächelnd erzählt Beate Böer, sie sei endlich im kreativen Fluss: „Wie oft flog ich rund um die Welt, bis ich nun endlich meinem Leben eine andere Richtung geben konnte. Alles zu seiner Zeit! Es waren wundervolle Jahre als Flugbegleiterin, gerade deshalb genieße ich es jetzt umso mehr, einen etwas meditativeren Tagesrhythmus leben zu dürfen. Mehr „Being" als „Doing“. Ich bin jetzt viel bewusster und achtsamer im Hier und Jetzt, ich rieche die Blumen und fühle die Sonne ganz wirklich, ich nehme sie auf bis in jede einzelne Zelle“.
Meditation und Yoga wurden zu ihrem täglichen Ritual. Ihr „Angekommen-Sein“ drückt sie in den fröhlichen Farben ihrer Bilder aus. Ihr Thema ist in der Tag die Fokussierung auf „Glückseligkeit“, ganz ihrem Vornamen entsprechend. Und es ist ihr eine große Freude, wenn dieser Funke auf den Betrachter überspringt und die Bilder ihre Wirkung zeigen.

Bilder von „Leila“ Beate Böer wirken wie ein prickelnder Schluck Champagner, gleichzeitig aber auch sehr sensibel auf der seelischen Ebene. Dabei setzt sie Aura-Soma-Essenzen ein, die punktuell und gekonnt in die zum Teil kristallinen Farben gemischt werden, jeweils Informationen einer Pflanzen-, Baum- oder Kristall-Essenz enthält und diese zutiefst positive und wundervolle Wirkung intensivieren.

„Genießen Sie die Bilder!“, appelliert sie an die Betrachter ihrer Werke. „Sie mögen Ihnen immer Freude und etwas von der Energie einer hawaiianischen Trauminsel zum Auftanken im manchmal hektischen Alltag geben!
Ausstellungseröffnung ist am Freitag, 25. Januar, um 18.30 Uhr. Die Ausstellung ist geöffnet bis Dienstag, 26. März, montags bis freitags von 8.30 bis 13 Uhr und nach Vereinbarung unter Telefon 06195/9810100.