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Letzte Aktualisierung: 15.07.2019

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IHK-Präsident Caspar trifft Oberbürgermeister Hetjes in Bad Homburg

von Ilse Romahn

(08.07.2019) „Bad Homburg ist ein starker Standort, bei dem das produzierende Gewerbe nach wie vor das Rückgrat der Wirtschaft bildet“, sagten IHK-Präsident Ulrich Caspar und Alexander Hetjes, Oberbürgermeister in Bad Homburg, bei ihrem ersten Treffen nach der Wahl Caspars zum IHK-Präsidenten.

IHK-Präsident Caspar und OB Hetjes
Foto: IHK Frankfurt am Main
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Die Stadt sei zudem vorbildlich bei ihrem Stadtentwicklungsprozess, bei dem alle Stakeholder frühzeitig und umfassend eingebunden werden.

Der Standort stehe aber vor der Herausforderung, dass die Gewerbeflächen bereits stark ausgenutzt und die Flächen zur Erweiterung bestehender Unternehmen oder zur Neuansiedlung sehr begrenzt seien. „Die Stadt Bad Homburg ist sich der Bedeutung der Industrie für ihren Standort sehr bewusst und hat den Flächenbedarf der Unternehmen erkannt. Sie benennt in ihrem Integrierten Stadtentwicklungskonzept auch mögliche Erweiterungsflächen – ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Wir möchten die Stadt nun ermutigen, aus diesen Gedankengängen Realitäten werden zu lassen, um den Gewerbestandort Bad Homburg mit seiner Bedeutung für die Stadt, aber auch mit seiner Strahlkraft auf den Landkreis, fit für die Zukunft zu machen“, sagte Caspar. „Genauso wichtig ist aber auch die Ausweisung von zusätzlichem Wohnbauland, damit der Wohnungsmarkt die erhebliche Angebotslücke für die von den Unternehmen dringend benötigten Fachkräfte schließen kann. Die zügige Realisierung der RTW und die Erweiterung der BAB 5 ist ebenfalls für die Region notwendig, damit der Ausbaustau der Verkehrsinfrastruktur beseitigt wird, der Liefer- und Kundenverkehr der Unternehmen fließt und deren Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz besser erreichen.“

Oberbürgermeister Alexander Hetjes lobte die Unterstützung der IHK Frankfurt für die Kommunen in der Metropolregion. „Die Kammer bietet ein breites Portfolio an attraktiven Dienstleitungen von Schulungen über fachliche Beratungen bis zu Veranstaltungen für die unterschiedlichsten Zielgruppen und Branchen. Unsere Wirtschaftsförderung kooperiert eng mit der IHK und kann dank deren Angeboten die eigenen Strukturen schlank halten.“

Die Stadt Bad Homburg und die Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main stehen in engem Kontakt, beispielsweise durch den regelmäßigen Austausch der Wirtschaftsförderung der Stadt Bad Homburg mit der IHK Frankfurt am Main  oder bei der gemeinsamen Passantenbefragung zur Attraktivität der Bad Homburger Innenstadt. Alle zwei Jahre findet die Sitzung der Vollversammlung, das höchste Gremium der IHK Frankfurt am Main, in Bad Homburg statt – im turnusmäßigen Wechsel mit der Kreisstadt des Main-Taunus-Kreises, Hofheim. Oberbürgermeister Hetjes steht zudem in gutem Austausch mit dem IHK-Ausschuss Hochtaunus / Main-Taunus. Dieser enge Austausch ist für beide Seiten befruchtend und solle weiter fortgesetzt werden, waren sich Caspar und Hetjes einig. 
 

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