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Letzte Aktualisierung: 22.07.2019

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IHK-Bezirk Frankfurt: Standort erster Wahl für ausländische Unternehmen

von Ilse Romahn

(08.05.2019) Der IHK-Bezirk Frankfurt am Main ist Standort erster Wahl für ausländische Unternehmen und geprägt von einer Vielzahl von Nationalitäten. Fast 22.300 Unternehmen haben einen internationalen Hintergrund – das ist jedes fünfte der mehr als 111.000 Unternehmen im IHK-Bezirk Frankfurt am Main. „Gut 140 Nationalitäten sind hier vertreten.

Die meisten Unternehmen kommen derzeit aus Polen, der Türkei und Italien. Die Region wird aber zunehmend interessanter für asiatische Unternehmen und ist ein beliebter Standort für deren Europazentralen. Davon profitiert auch die Stadt Frankfurt, vor allem aber der Main-Taunus-Kreis“, kommentiert Prof. Dr. Mathias Müller, Präsident der IHK Frankfurt am Main, die Ergebnisse der Broschüre Wirtschaft International 2019. „Fast die Hälfte aller bei uns ansässigen koreanischen Unternehmen hat den Main-Taunus-Kreis als Unternehmensstandort gewählt. Hier finden sich damit mehr koreanische Unternehmen als in der Stadt Frankfurt.“

Auch auf dem Arbeitsmarkt wird die Internationalität des Kammerbezirks deutlich: „Gut jeder fünfte sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im IHK-Bezirk Frankfurt am Main hat einen internationalen Pass. Die Wirtschaft ist auf Fachkräfte angewiesen, auch aus dem Ausland. Während die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in den letzten beiden Jahren insgesamt um stolze 5,8 Prozent zulegte, stieg die Zahl der Beschäftigte mit ausländischem Pass im gleichen Zeitraum sogar um 15,8 Prozent. Sie tragen also maßgeblich zum wirtschaftlichen Erfolg der Region bei“, so Prof. Dr. Müller weiter. Die etwa 308.000 Einwohner mit ausländischem Pass sind im IHK-Bezirk Frankfurt am Main willkommen und gut vernetzt. Dazu tragen internationale Sportclubs, die steigende Zahl an internationalen Schulen und Business Communities bei. Auch Angebote wie zum Beispiel das von der IHK Frankfurt am Main unterstützte Portal „Find it in FRM“ beraten ausländische Fachkräfte, die in die Region ziehen.

„Nicht nur der kräftige Beschäftigungsaufbau, sondern auch der Anstieg der Einwohner geht maßgeblich auf Menschen aus dem Ausland zurück“, so Prof. Dr. Müller weiter. Zwischen 2012 und 2017 stieg der Anteil der ausländischen Bevölkerung von 21 auf 25 Prozent. „Im Zuge der Unsicherheiten, die der Brexit mit sich bringt, stieg beispielsweise die Zahl der Einbürgerungen britischer Staatsangehöriger auf einen neuen Höchststand. In den Jahren 2016 und 2017 wurden bundesweit doppelt so viele Briten eingebürgert wie in den letzten 15 Jahren zusammen.“

Die Broschüre „Wirtschaft International 2019“ der IHK Frankfurt am Main steht unter dem folgenden Link zum Download bereit: http://www.frankfurt-main.ihk.de/wirtschaftinternational   Sie bietet einen Überblick über Unternehmen mit internationalem Hintergrund sowie einen Überblick über die Zahl der Einwohner und Beschäftigten mit ausländischem Pass. 
 
http://www.frankfurt-main.ihk.de