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Letzte Aktualisierung: 22.05.2019

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Hofheimer Feuerwehrleute erhalten Anerkennungsprämie

Würdigung der Arbeit

von Adolf Albus

(08.05.2019) Die Stadt Hofheim hat erneut erfolgreich die Anerkennungsprämie des Landes Hessen für Feuerwehrleute beantragt, die seit 10, 20, 30 oder 40 Jahren ehrenamtlich in den Einsatzabteilungen aktiv sind. Bürgermeisterin Gisela Stang, Erster Stadtrat Wolfgang Exner und Stadtbrandinspektor Dr. Andreas Schrell überreichten die Verleihungsurkunden am Dienstag während eines Empfangs im Hofheimer Rathaus an 19 Feuerwehrleute.

An diesem Abend erhielt auch Sebastian Ritzheim seine Ernennungsurkunden als neuer Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Hofheim sowie als neuer zweiter stellvertretender Stadtbrandinspektor der Stadt Hofheim. Außerdem werden Christian Lederer neuer stellvertretender Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Lorsbach und Ragnar Grünewald neuer stellvertretender Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Hofheim.

Bürgermeisterin Gisela Stang, Erster Stadtrat Wolfgang Exner und Stadtbrandinspektor Dr. Andreas Schrell verabschiedeten den bisherigen Wehrführer der Feuerwehr Hofheim Jörg Daniel und seinen Stellvertreter Jörg Deubel. Ebenso verabschiedeten sie den bisheriger Lorsbacher stellvertretenden Wehrführer Matthias Lederer und den bisherigen zweiten stellvertretenden Stadtbrandinspektor Frank Röttcher.

„Wir feiern heute Sie, die Feuerwehrfrauen und -männer, die sich bereits seit vielen Jahren aktiv in den Freiwilligen Feuerwehren unserer Stadt engagieren“, sagte Bürgermeisterin Gisela Stang zu Beginn. „Sie setzen sich im Brandschutz und in der allgemeinen Hilfe für ihre Mitmenschen ein, gefährden ihre eigene Gesundheit und setzen manchmal gar ihr Leben für andere aufs Spiel. Sie tun dies freiwillig, das ist wahrlich nicht selbstverständlich“, hielt sie fest. Die Freiwilligen würden in ihrem Ehrenamt viele Stunden ihrer Freizeit für das Allgemeinwohl opfern. „Dies verdient unsere größte Wertschätzung!“

Auch Erster Stadtrat Wolfgang Exner würdigte die Arbeit der Feuerwehrleute: „In den Schlagzeilen lesen wir meistens von spektakulären Einsätzen der Feuerwehrleute und Großbränden wie im letzten Jahr zum Beispiel in der Schlagmühle in Wallau oder auf dem Kelkheimer Rettershof.“ Die vielen kleinen Einsätze im Alltag würden dagegen kaum wahrgenommen. „Doch diese Einsätze prägen die Arbeit der derzeit insgesamt 360 aktiven Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner in Hofheim. Diese Einsätze fordern Sie permanent heraus.“ In Hofheim gab es insgesamt 650 Einsätze, die sich auf die Stadtteile verteilen. Das heißt jedes Mal aufschrecken, Ungewissheit, umziehen, ausrüsten und ausrücken.

Die Anerkennungsprämie würdige genau den vorbildlichen Dienst in den Einsatzabteilungen – über 10, 20, 30 und sogar 40 Jahre hinweg. Diese Treue sei nicht selbstverständlich, erklärte Exner, denn berufliche Anforderungen ließen sich oft nicht mit dem zeitaufwändigen Engagement bei der Feuerwehr in Einklang bringen. „Schließlich muss die Familie bereit sein, dieses Ehrenamt mitzutragen. Deshalb gilt mein Dank heute Abend ebenso den Partnerinnen und Partnern sowie den Kindern, die zurückstehen, wenn der Piepser geht“, sagte Exner.

„Als Stadt unterstützen wir unsere sieben Feuerwehren mit Gebäuden, Ausrüstung und Fahrzeugen nach besten Kräften“, hielt Gisela Stang fest. „Ich freue mich, dass wir demnächst das neue Feuerwehrhaus in Wallau einweihen können. So haben wir in den letzten zehn Jahren fast 8 Millionen Euro in den Brandschutz investiert.“ Doch all diese Gebäude und Geräte wären ohne die freiwilligen Feuerwehrleute als hochmotivierte und gut ausgebildete Helfer nichts wert.

„Deshalb gilt Ihnen mein Dank, die Tag für Tag für unsere 40.000 Bürgerinnen und Bürger im Einsatz sind, aber auch für alle anderen, die hier zu Gast oder auf Straßen und Autobahnen oder in Zügen unterwegs sind.“