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Letzte Aktualisierung: 20.09.2019

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Hofheimer Ausstellung „Erzähl mir was vom Tod“ endet am 29. September

von Adolf Albus

(11.09.2019) Die Ausstellung „Erzähl mir was vom Tod“ geht zu Ende. Am Sonntag, 29. September, können Besucherinnen und Besucher zum letzten Mal die Sonderausstellung über das „Davor und das Danach“ im Stadtmuseum Hofheim erleben. Um 15 Uhr findet eine öffentliche Führung mit Monika Öchsner statt. Das Museum ist an diesem Sonntag von 11 bis 18 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet.

Sechs Monate zierte der Engel aus dem Alice-Museum für Kinder im FEZ-Berlin das Entree des städtischen Museums. Rund 7.000 Menschen jeden Alters haben die Ausstellung besucht und mehr als 20 Kooperationspartner das umfangreiche Rahmenangebot mitgestaltet sowie pädagogisch unterstützt.

Die Musikschule Hofheim wird das Programm am Sonntag abrunden. Die Kinder und Jugendlichen des Musiktheaters unter der Leitung von Herta Biersack und Dorothee Streich interpretieren zur Finissage Stationen der Ausstellung und präsentieren ab 16 Uhr ihre Eindrücke in verschiedenen selbst entwickelten szenischen und musikalischen Performances. Mit träumerischer Musik wie Ludovico Einaudis "Weiße Wolken"(Nuvole Bianche) oder auch klassischen Stücken wie Friedrich Burgmüllers "Ave Maria" laden die Klavierschülerinnen und –schüler von Teddie Hwang die Gäste ein, in eine meditative Klangwelt einzutauchen.

So genannte Körperbilder zieren an diesem Tag die Innenseite der Galerie im Stadtmuseum. Diese sind in Kooperation mit den ecokids in Workshops zur Ausstellung entstanden. Auf Tapetenresten zeichneten und gestalteten die Kinder ihre eigenen Körperumrisse, reflektieren das Erlebte und wurden so selbst Teil der Ausstellung. Knapp 30 Kinder zwischen sechs und zehn Jahren haben sich mit farbenfrohen Darstellungen in ihren lebensgroßen Werken beteiligt.

Wer auf den musikalischen Einsatz nicht bis zum letzten Ausstellungstag warten mag, kann dem Stadtmuseum bereits am Sonntag, 15. September, einen Besuch abstatten. Dann gestalten die Schülerinnen und Schüler von Tino Schmidt (Trompete) und Michael Rausch (Violine) ab 16 Uhr den Nachmittag mit Kammermusik und Texten zum Thema Schlaf und Tod. Unter dem Titel ‚Schlafes Bruder‘ werden Texte von Goethe und Rilke, aber auch Gedanken der Kinder zum Thema Tod sowie Stücke wie „Der kleine Taumann“ von Engelbert Humperdinck oder das „Duo giocoso“ für Bratsche und Trompete von Jan Koetsier zu hören sein. Der Eintritt in das Stadtmuseum ist an diesem Tag ab 16 Uhr frei.