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Letzte Aktualisierung: 17.09.2019

Historisch höchste Beschäftigtenzahl in Frankfurt – Wirtschaftsdezernent Frank zeigt sich hochzufrieden

von Ilse Romahn

(21.05.2019) Das Statistische Landesamt hat jüngst die aktuellen Arbeitsmarktzahlen vorgelegt und einen neuen Beschäftigungsrekord für die Mainmetropole festgestellt. Zum Stichtag am 30 September 2018 konnten in Frankfurt 595.124 Beschäftigte gezählt werden. Nie zuvor waren in Frankfurt mehr Menschen beschäftigt als zum jetzigen Zeitpunkt.

Besonders positiv dabei ist auch, dass im Vergleich zum Vorjahr 21.217 Arbeitnehmer mehr gezählt werden konnten. Wirtschaftsdezernent Markus Frank zeigt sich sehr erfreut über die aktuelle Entwicklung. „Die neuen Beschäftigtenzahlen zeigen die ökonomische Stärke und die hohe Anziehungskraft des Wirtschaftsstandortes in Frankfurt am Main. Bestandunternehmen, Gründer und Gründerinnen als auch neuangesiedelte Unternehmen schätzen die hervorragenden Möglichkeiten, um ihr Geschäft in die Wachstumsphase zu führen und nachhaltig zu entwickeln. Der Magistrat hat in den letzten Jahren ein bedeutendes Augenmerk auf die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt gelegt und durch die Schaffung entsprechender Rahmenbedingungen einen entscheidenden Anteil zur aktuellen Situation beigetragen“, führte der Stadtrat aus. Frankfurt konnte dabei mit einem Beschäftigungsanstieg von 3,7 Prozent das stärkste Wachstum unter den zehn größten deutschen Städten belegen.

Auffallend bei den aktuellen Arbeitsplatzzahlen für Frankfurt ist aber auch die hohe Beschäftigungsdichte am Standort. Auf eintausend Einwohner kommen 930 Beschäftigte in der Mainmetropole. Ein Wert, der in der Bundesrepublik seines Gleichen sucht. Der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Frankfurt, Oliver Schwebel, betont die hohe wirtschaftliche Bedeutung von Frankfurt, die in die gesamte Region abstrahlt: „Frankfurt am Main ist für die gesamte Region ein sehr bedeutender wirtschaftlicher Magnet und gehört zu den leistungsstärksten Wirtschaftsstandorten in der Bundesrepublik. Neben den hohen Beschäftigungszuwächsen zeichnet sich die Stadt insbesondere durch hohe ausländische Direktinvestitionen und einen massiven Boom im Büroimmobilienmarkt aus, von dem die gesamte Region profitiert.“

Im Vergleich zu dem aktuellen Beschäftigungswachstum von 21.217 Beschäftigten wuchs die Bevölkerung in Frankfurt innerhalb des gleichen Zeitraums um 6.126 Einwohner. Die Bedeutung der Mainmetropole als deutsche Pendlerhochburg nimmt damit weiter zu. Dabei wird die leistungsfähige Infrastruktur des Rhein-Main-Gebietes ein zunehmend wichtigerer Standortvorteil der gesamten Region. (ffm)