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Letzte Aktualisierung: 18.06.2019

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Hessische Filmförderung für 22 Projekte

Jurys entscheiden sich für breites Spektrum von Historiendrama bis Fußball-Doku

von Ilse Romahn

(27.05.2019) Insgesamt zehn Spielfilmprojekte, acht Dokumentarfilme, zwei Kurzfilme, ein Animationsfilm und eine Serie erhalten in der Mai-Förderrunde 2019 Unterstützung aus der hessischen Filmförderung. Das haben die Jurys der HessenFilm und Medien GmbH entschieden, die für die Förderung von Spielfilmen mit Produktionskosten von mehr als 1,5 Millionen Euro sowie für Kino- und TV-Produktionen mit Gesamtkosten von bis zu 1,5 Millionen Euro zuständig sind.

Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn: „Mich begeistert die Vielfalt der Produktionen, die wir in Hessen unterstützen können. Die Bandbreite reicht von einem Historiendrama über den hessischen Dichter und Revolutionär Georg Büchner bis zum geplanten Dokumentarfilm „Die Adler“ über die Teilnahme von Eintracht Frankfurt am Europapokalfinale 1960. Gefördert werden unter anderem auch der Kinderfilm „Max und die wilde 7“, ein Drehbuchprojekt für die Serie „Völuspá“ über Frankfurter Gastarbeiter in den 70er Jahren sowie die Fortsetzung der bekannten Pferdeserie „Ostwind“, deren Schauplatz schon zum fünften Mal das nordhessische Immenhausen ist. Ebenfalls dabei sind die israelisch-brasilianisch-deutsche Tragikomödie „Back to Maracaña“, das Drehbuch zum Kinderfilm „Kannawoniwasein!“ und Dokumentarfilme über die amerikanischen Appalachen sowie über eine Frankfurter Rapperin, um nur einige Beispiele zu nennen.“

Insgesamt wählte die Jury des Gremiums 1 (Spielfilme mit Produktionskosten von mehr als 1,5 Millionen Euro) vier Filme aus, die mit insgesamt 1,85 Millionen Euro gefördert werden. Die Jury des Gremiums 2 (Kino- und TV-Produktionen mit Herstellungskosten von bis zu 1,5 Millionen Euro) vergab insgesamt rund 700.000 Euro an 18 Projekte, darunter acht Dokumentarfilme, sechs Spielfilme, zwei Kurzfilme, ein Animationsfilm und eine Serie.

„Wir fördern auch in dieser Runde sehr unterschiedliche Genres und Formate“, erklärt Prof. Hans Joachim Mendig, Geschäftsführer der HessenFilm und Medien. „Besonders freut mich, dass wir eine Vielzahl an hessischen Dokumentarfilmen unterstützen, die immer wieder national und international bei Filmfestivals und Preisverleihungen Erfolge feiern. Die Ostwind-Reihe hat sich mittlerweile sozusagen zu einer hessischen Marke entwickelt, und die Rat Pack Filmproduktion, die jetzt ,Max und die Wilde 7‘ verfilmt, hat im vergangenen Jahr bereits für ,Die Wolf-Gäng‘ unter anderem in Alsfeld, Marburg und Büdingen perfekte Drehbedingungen in Hessen vorgefunden.  Es freut mich außerordentlich, dass so namhafte Produktionen gerne nach Hessen zurückkehren.“

Über HessenFilm und Medien
Als erste Ansprechpartnerin in Sachen Filmförderung stärkt die HessenFilm und Medien die hessische Film- und Medienbranche und hilft dem Land, seine Position als Kultur- und Wirtschaftsstandort für die Zukunft weiter auszubauen. Sie unterstützt sowohl die kommerzielle wie auch die künstlerische Qualität von Filmproduktionen, um optimale Bedingungen für die hessische Kreativwirtschaft zu schaffen. Gesellschafter der HessenFilm und Medien GmbH sind das Land Hessen (90 Prozent) und der Hessische Rundfunk (zehn Prozent).

Mehr Informationen unter: www.hessenfilm.de