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Letzte Aktualisierung: 25.03.2019

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Heinrich Heine und die Romantik

Veranstaltung im Goethe-Haus am 26. Februar

von Ilse Romahn

(20.02.2019) ‚Was ist Romantik?‘ Prof. Dr. Joseph A. Kruse und Dr. Sandra Kerschbaumer im Gespräch am 26. Februar im Arkadensaal am 26 Februar. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr und wird moderiert von Prof. Dr. Wolfgang Bunzel.

Heinrich Heine (1797 – 1856) machte sich zunächst durch Gedichte einen Namen, die das Vokabular der Romantik nutzen, die damit verbundenen Vorstellungswelten aber ironisieren; der bekannteste Text aus dieser frühen Zeit ist die ‚Loreley‘. Nach seiner Übersiedlung nach Paris entwickelte sich Heine zum scharfen Widersacher der Romantik und rechnete in der Kampfschrift ‚Die romantische Schule‘ polemisch mit der Bewegung ab. Als dann in späteren Jahren eine politisch akzentuierte Zweckpoesie zu dominieren begann, verteidigte er indes das Prinzip der Kunstautonomie und verfasste mit dem Versepos ‚Atta Troll‘ nach eigener Aussage „das letzte / Freie Waldlied der Romantik". Wie stand also Heine zur Romantik und weshalb änderte sich seine Einstellung zu ihr in den verschiedenen Phasen seines Lebens?

Diese Fragen diskutieren Prof. Dr. Joseph A. Kruse, 1975 – 2009 Direktor des Heinrich-Heine-Instituts in Düsseldorf, und Dr. Sandra Kerschbaumer, Forschungskoordinatorin des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Graduiertenkollegs ‚Modell Romantik‘ an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Moderiert wird das Gespräch von Prof. Dr. Wolfgang Bunzel, Leiter der Abteilung Romantik-Forschung im Freien Deutschen Hochstift.

Eintritt: 8,- Euro / 4,- für Mitglieder des Freien Deutschen Hochstifts
Informationen und Karten: Tel. (069)138800 / E- Mail: anmeldung@goethehaus-frankfurt.de

Was ist Romantik?" - Die Gesprächsreihe am Freien Deutschen Hochstift

Vor dem Hintergrund des entstehenden Deutschen Romantik-Museum setzt das Freie Deutsche Hochstift die erfolgreiche Reihe ‚Was ist Romantik?‘ fort. Die titelgebende einfach anmutende Frage ist nicht leicht zu beantworten. Was gilt als „romantisch" in Kunst und Literatur, was als die „Epoche der Romantik"? Wer gehört dazu? Wer nicht? Diesen Fragen wird im Laufe des Jahres nachgegangen. Es sind die „Grenzgänger" der Romantik, die im Mittelpunkt der Veranstaltungen stehen werden.

Clara Schumann PD Dr. Ulrike Kienzle und Michael Gees im Gespräch und am Klavier Dienstag, 21. Mai 2019, 19.00 Uhr

Goethes ‚West-östlicher Divan‘ Prof. Dr. Hendrik Birus und Prof. Dr. Anne Bohnenkamp-Renken im Gespräch Dienstag, 22. Oktober 2019, 19.00 Uhr

Von Landschaften, Linien und Konzepten. Gib es eine Kunst der Romantik? Es diskutieren Dr. Markus Bertsch, Dr. Mareike Hennig und Prof. Dr. Michael Thimann Dienstag, 19. November2019, 19.00 Uhr

Freies Deutsches Hochstift / Frankfurter Goethe-Museum Großer Hirschgraben 23-25, 60311 Frankfurt am Main www.goethehaus-frankfurt.de www.deutsches-romantik-museum.de