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Letzte Aktualisierung: 21.05.2019

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Hashimoto-Thyreoiditis und Substitutionstherapie: Selbsthilfegruppe Turtle Helpers informiert am 13. März im Klinikum F-Höchst

von Ilse Romahn

(11.03.2019) Die Schilddrüse spielt vor allem für den Hormonhaushalt des menschlichen Körpers eine entscheidende Rolle. Oft unbemerkt leiden rund ein Drittel der Deutschen an Schilddrüsenerkrankungen wie z.B. der Hashimoto-Thyreoiditis, einer chronischen Entzündung der Schilddrüse.

Unter dem Titel „Hashimoto-Thyreoiditis und Substitutions-therapie“ lädt die Selbsthilfegruppe „Turtle Helpers“, in Kooperation mit dem interdisziplinären Endokrinen Zentrum am Klinikum Frankfurt Höchst, am Mittwoch, 13. März 2019, Betroffene und Interessierte herzlich ein zum nächsten Selbsthilfegruppen-Treffen ein. Los geht’s um 18.30 Uhr im Gemeinschaftsraum (Gebäude A, 2. OG) des Klinikums. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Bei der Hashimoto-Thyreoiditis greift das körpereigene Immunsystem „irrtümlich“ das Gewebe der Schilddrüse an. Durch diese Schädigung entsteht eine chronische Entzündung, die zu einem Mangel an Schilddrüsenhormonen und damit zu einer Schilddrüsenunter-funktion führt. Über die Symptome, Diagnostik und Möglichkeiten der Substitutionstherapie referiert Dr. med. Bettina Overbeck, Oberärztin der Klinik für Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin. Im Anschluss an ihren Vortrag bleibt noch genügend Zeit für Fragen.

Bei der Betreuung von Patienten mit Erkrankungen der Schilddrüse sind verschiedene Disziplinen gefordert: U.a. der Nuklearmediziner und der Experte für endokrine Chirurgie – sie alle arbeiten am interdisziplinären Endokrinen Zentrum am Klinikum Frankfurt Höchst (Leitung: Prof. Dr. med. Matthias Schwarzbach) zusammen und stehen auch den Mitgliedern der Selbsthilfegruppe Turtle Helpers bei Fragen zur Verfügung.

Über die Selbsthilfegruppe Turtle Helpers
Die Selbsthilfegruppe für Menschen mit Schilddrüsenerkrankungen wurde 2005 von Ingrid Staab, der heutigen Leiterin der Gruppe, ins Leben gerufen und trifft sich seit Ende 2014 regelmäßig im Gemeinschaftsraum (Gebäude A, 2. OG)  des Klinikums Frankfurt Höchst. In der Selbsthilfegruppe können sich Betroffene miteinander austauschen, finden Verständnis und erhalten wichtige Tipps sowie Informationen (www.turtle-helpers.de).

www.KlinikumFrankfurt.de oder www.kliniken-fmt.de