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Letzte Aktualisierung: 18.04.2019

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Gratulation zu 20 Jahre ambulanter Pflegedienst St. Katharinen- und Weißfrauenstift

von Ilse Romahn

(02.04.2019) Unter den aktuell mehr als 200 ambulanten Pflegediensten in Frankfurt, die sich seit Einführung der Pflegeversicherung 1995 gründeten, zeichnet sich der ambulante Pflegedienst des St. Katharinen- und Weißfrauenstiftes durch eine hohe Beständigkeit sowie durch eine hohe fachliche Qualität aus. Am 1. April 1999 wurden der erste Versorgungsvertrag und die Vergütungsvereinbarung für acht Frankfurter Stadtteile geschlossen.

„Ambulante Pflege ermöglicht es, lange in der eigenen Wohnung bleiben zu können. Dies unterstützt die Stadt Frankfurt und dies war auch ein entscheidender Faktor, um den ambulanten Pflegedienst des St. Katharinen- und Weißfrauenstifts zu gründen“, sagt Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld, die ebenfalls Seniorin der Stiftung ist.

In der Kreutzerhohl in Niederursel lagen die Anfänge. Mit Eröffnung des St. Katharinen-Wohnstifts und seinen 79 Zwei-Zimmer-Wohnungen hat die Stiftung erstmals Service-Wohnen realisiert. Zu den bisherigen Leistungen in den Wohnanlagen wie Seniorenbetreuung, Notruf, Hausmeisterdienst, soziale Betreuung und mobiler sozialer Hilfsdienst kam die ambulante Pflege als weiterer Baustein des neuen Service-Wohnens hinzu.

Gegenwärtig versorgt der ambulante Pflegedienst 96 Pflegebedürftige. Das Besondere hier ist, dass die Stiftung Pflegehelfer zu examinierten Altenpflegern qualifiziert und zudem die Ausbildung zur Pflegedienstleitung finanziert. „Ich wünsche dem ambulanten Pflegedienst auch weiterhin ein gutes Händchen in der Personalgewinnung. Obwohl Pflegepersonal schwer zu finden ist, konnte das St. Katharinen- und Weißfrauenstift mit Mund- zu-Mund-Propaganda frei werdende Stellen immer rasch besetzen. Dies wünsche ich mir auch weiterhin, um dieses wichtige Angebot auch weiterhin zugunsten der Stiftsfrauen und anderer Pflegebedürftiger aufrecht zu erhalten“, sagt Birkenfeld zum 20-jährigen Jubiläum mit Blick in die Zukunft. (ffm)