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Letzte Aktualisierung: 13.12.2018

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Grünflächenamt vermutet ausgelegte Giftköder im Frankfurter Stadtwald

von Ilse Romahn

(03.05.2018) Im Frankfurter Stadtwald haben am Dienstag, 1. Mai, Spaziergänger und Spaziergängerinnen an mehreren Stellen ein verdächtiges rosafarbenes Granulat gefunden. Um was es sich handelt, ist derzeit noch nicht bekannt. Das Umweltdezernat hat die labortechnische Untersuchung veranlasst. Mit den ersten Ergebnissen ist aufgrund der genauen Überprüfung der Proben frühestens in einer Woche zu rechnen.

Da es nicht auszuschließen ist, dass es sich um Giftköder handelt, warnt das Grünflächenamt ausdrücklich vor einer Gefahr für Hunde und empfiehlt dringend, die Tiere im Wald an der Leine und unter ständiger Aufsicht zu führen.

Die bisherigen Fundstellen konzentrieren sich im Waldareal zwischen der Isenburger Schneise und der Darmstädter Landstraße im Forstrevier Sachsenhausen, am Jacobiweiher und am Königsbrünnchen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch an anderen Orten Giftköder ausgelegt wurden.

Vor einigen Wochen waren mit Rasierklingen und Gift bestückte Wurst- und Fleischstücke in demselben Gebiet von Sachsenhausen bis Oberrad gefunden worden.

Bei dem Verdacht, der eigene Hund könnte einen Giftköder gefressen haben, zum Beispiel bei auffälligem Speichelfluss, sollte unbedingt umgehend ein Tierarzt aufgesucht werden.

Die Bürgerinnen und Bürger werden darum gebeten, verdächtige Gegenstände und verdächtige Personen dem 8. Polizeirevier unter Telefon 069/75510800 umgehend zu melden.

Sobald die Ergebnisse der Laboruntersuchung vorliegen, wird das Grünflächenamt die Bürgerinnen und Bürger wieder über die Presse informieren.
 
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