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Letzte Aktualisierung: 18.09.2019

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Goldkammer Frankfurt: Ein neues modernes Museum für die Mainmetropole

von Goldkammer Frankfurt

(27.05.2019) Am 25. Mai 2019 eröffnete mit der Goldkammer Frankfurt in der Mainmetropole eines der modernsten Museen Europas. In nur vier Jahren Konzeption, Planung und Realisierung wurde eine Abfolge spektakulärer, unterirdischer Stollen und Kammern geschaffen, in denen Besucherinnen und Besucher Gold in vielen Facetten erleben können.

Als kunst- und kulturhistorisches Museum möchte die Goldkammer Frankfurt Neugierige und Kunstbegeisterte sowie insbesondere Kinder und Jugendliche informieren und zum Staunen bringen. Einzigartige und wertvolle Ausstellungsstücke erzählen die Geschichte des faszinierenden Elements – von seiner Entstehung im All, über seine Bedeutung als Statussymbol verschiedener Kulturen, bis hin zu seiner Verwendung als Tausch- und Zahlungsmittel. Die Ausstellung wird ergänzt durch zahlreiche Videos und Animationen rund um die Exponate, die zu einer spannenden Entdeckungsreise durch die kleinen Schatzräume einladen.

Geleitet wird das neue Museum von Direktorin Dr. Nadja Tomoum. Die Kultur- und Museumsexpertin konzipierte unter anderem große Kulturerhalt- und Ausstellungsprojekte im Koptischen Museum sowie im Nationalmuseum in Kairo. Dabei leitete sie sowohl nationale als auch internationale Teams und kooperierte regelmäßig mit dem Auswärtigen Amt, dem Zentrum für internationale Migration und Entwicklung sowie deutschen Kulturinstitutionen.

Gold in vielen Facetten entdecken
„Gold fasziniert und begleitet die Menschen schon seit Jahrtausenden. Dass es einerseits sehr selten und andererseits sehr begehrt ist, führte dazu, dass nur wenige goldene Kunstgegenstände die Geschichte überdauerten. Immer wieder wurden Goldartefakte eingeschmolzen und wiederverwertet“, erklärt Museumsdirektorin Dr. Nadja Tomoum. „Die Exponate der Goldkammer haben den Stürmen der Zeit getrotzt. Sie sind eine Hommage an die Fähigkeiten der Menschheit, aus diesem einzigartigen Material schöne Kunstwerke zu schaffen.“ Für die Sichtung und Strukturierung der Sammlung konnte Prof. Dr. Reinhold Baumstark gewonnen werden. Der ehemalige Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlung sowie des Bayerischen Nationalmuseums hat mit seinen Ideen maßgeblich zur Konzeption und Verwirklichung des Museums Goldkammer Frankfurt beigetragen.

Den angemessenen architektonischen Rahmen für die seltenen Exponate schuf der renommierte Museums-Spezialist HG Merz. Mitten im Herzen Frankfurts entwarf der Architekt auf nur 480 Quadratmetern eine Raumfolge von Stollen und Kammern, in denen 500 Goldartefakte in einer besonderen Lichtatmosphäre aufwendig inszeniert werden.

Das digitale Museumskonzept erleben
Begleitet wird die Entdeckungsreise durch zahlreiche animierte Schautafeln und Videos, die spannende Einblicke in den kulturhistorischen Kontext der Ausstellungsstücke gewähren. Kinder erwartet in den unterirdischen Räumen eine besonders unterhaltsame Führung: Entlang einer Goldader auf dem Boden können sie an zahlreichen digitalen Stationen die Geheimnisse des Museumsmaskottchens Aguila lüften und werden über Märchen an ausgewählte Exponate heranführt. Ganz nebenbei lernen sie dabei erstaunliche und wissenswerte Fakten rund um das Edelmetall.

In besonderer Atmosphäre verweilen
Die Räume der denkmalgeschützten Stadtvilla sind nur wenige Minuten von der Alten Oper entfernt und bieten neben der einzigartigen Ausstellung auch einen Platz zum Verweilen in besonderer Atmosphäre. Das Aureus Café, Tagesbar und Restaurant mit Außenterrasse lädt Ausstellungsbesucher und Passanten zum Verweilen ein: Hier sorgt der bekannte Küchenchef Christian Senff unter dem Dach des Museums für Gaumenfreuden. Die letzte und größte Kammer mit ihren raumgreifenden LED-Wänden sowie der Inszenierung von 300 Goldbarren der Sammlung Rothschild bietet außerdem einen Ort für exklusive Events in eindrucksvollem Ambiente. Sie kann sowohl für geschäftliche als auch für private Anlässe gebucht werden.

Das Museum Goldkammer Frankfurt ist dienstags bis sonntags jeweils von 11.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Schulklassen und größere Besuchergruppen haben das Museum darüber hinaus zwischen 9.00 und 11.00 Uhr ganz für sich. Der reguläre Eintritt beträgt 10,00 Euro, ermäßigt 5,00 Euro. Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ist der Eintritt frei.

www.goldkammer.de