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Letzte Aktualisierung: 13.11.2019

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Glanzvolle Media Night in Hannover – stünde Frankfurt auch gut

von Helmut Poppe

(26.08.2019) Zählt man die Unternehmen in unserer Region zusammen, die mit Medien, Internet, Werbung und diejenigen, welche mit sogenannten „Oberflächenmedien“ wie Funk, Fernsehen, Film und Print zu tun haben, kommt man auf eine erkleckliche Menge.

Bildergalerie
Schloss Herrenhausen, Hannover
Foto: MediaNight - Hannover
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MediaNight - Empfangsdamen
Foto: frankfurtlive, H. Poppe
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Dies ist kein Video - NOX der Roboter kann auch tanzen
Foto: frankfurtlive, H. Poppe
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Moderator Uwe Willmann (links), Jasmin Wiegand und Andreas Fischer, Quelle: MediaNight, Hannover
Foto: MediaNight - Hannover
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Insgesamt wird hier in Hessen ein gut zweistelliger Milliarden-Umsatz aus diesen Branchen bewegt und weit über 100.000 Menschenbeschäftigt (Zahlen HessenAgentur)

Viele hiervon verdanken ihre Zulassung und Existenz einer der vierzehn Medienanstalten, die in Deutschland ‚neue‘ Medien zulassen und Lizenzen erteilen. Gleichzeitig ist eine der Aufgaben der Medienanstalten, die dort verbreiteten Inhalte auf Rechtskonformität zu überprüfen. Insgesamt erhalten sie für diese Dienste 1,8% der Rundfunkgebühr.

In Hannover fand letzten Donnerstag im wunderschönen Schloss Herrenhausen die jährliche Media Night statt. Thema war dort die Zukunft der Medien, in die Medienschaffende mit Zuversicht schauen. Die MediaNight ist die größte und wichtigste Medienveranstaltung in Niedersachsen. Es trafen sich das Who’s Who aus Radio, Fernsehen und Online, nicht nur aus Niedersachsen um sich auszutauschen – es wurden auch zahlreiche Autos mit hiesigen Nummernschildern gesichtet.

Eigentlich fehlt solch eine ‚Celebration‘ der nicht ganz unbedeutenden Branche in Frankfurt, tummeln sich bei uns doch auch eine Menge Unternehmen, die Unterhaltung, Information und Medien tagtäglich kreieren.

Wie auch immer, in Hannover trafen sich die Wichtigen, Schönen und Glamourösen wie man hier in der Bildershow sehen kann. Ein wenig denkt man angesichts origineller Hutbedeckungen und anderen outfits an ein Pferderennen wie Ascot. Nicht umsonst ähnelt Niedersachsen ja in Habitus und Darstellung den Briten.  Insgesamt wurden 800 Besucher gezählt. Stars waren – zukunftsorientiert – ein „Back ToThe Future“ DeLorian (132 PS, Renault, 6-Zylinder) bereitgestellt durch Robert Noack aus Dresden und NOX The Robot – „Digitalisierung zum Anfassen“.

Ganz nebenbei bemerkt: es lohnt sich gerade im Sommer durch Deutschland zu reisen und einen Mehratges-Stopp in Hannover einzulegen: Besonders gut gefallen hat uns das Linden-Viertel, das ein wenig an die Bergerstraße oder Bockenheim mit netten unerwarteten Plätzen erinnert.