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Letzte Aktualisierung: 23.05.2019

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Gesundheitsamt informiert über bipolare Störungen

von Ilse Romahn

(08.05.2019) Was hatten Vincent van Gogh, Hermann Hesse und Ernest Hemingway gemeinsam? Sie litten wie viele auch weniger berühmte Persönlichkeiten an einer bipolaren Störung.

Bipolare Störungen, früher nannte man diese Erkrankung manisch-depressives Irresein, dieses Wechselbad der Gefühle zwischen manischen Hochs und depressiven Tiefs beeinflusst das Leben der Betroffenen und ihrer Angehörigen auf dramatische Art und Weise. Zirka eine Million Menschen sind in Deutschland von der Erkrankung betroffen. Oftmals wird sie falsch oder viel zu spät diagnostiziert, dementsprechend bleiben therapeutische Möglichkeiten oft ungenutzt.

Über das Krankheitsbild und die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zu bipolaren Störungen berichtet Prof. Dr. Andreas Reif, Direktor der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Frankfurter Universitätsklinikums.

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Gesund durchs Jahr“ des Gesundheitsamtes. Sie findet am Dienstag, 14. Mai, um 16 Uhr im Auditorium des Amtes in der Breite Gasse 28 statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Weitere Informationen, auch über die nächsten Veranstaltungen der Reihe, gibt es unter http://www.frankfurt.de/gesund-durchs-jahr im Internet. (ffm)