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Letzte Aktualisierung: 20.09.2019

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Germanicus in Frankfurt? Zum 2000. Todestag eines römischen Feldherrn

Führung im Archäologischen Museum am 1. September

von Ilse Romahn

(27.08.2019) Er galt als einer der großen Hoffnungsträger des römischen Kaiserhauses: Nero Claudius Germanicus, Sohn des älteren Drusus, Großneffe des Augustus und beliebter Feldherr.

Frührömischer Bronzehelm vom Typ Port. Der aus keltischen Vorbildern entwickelte Typ wurde in augusteischer Zeit vom römischen Militär genutzt
Foto: Stadt Frankfurt / Archäologisches Museum
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Sein mysteriöser Tod am 10. Oktober des Jahres 19 nach Christus im Alter von nur 34 Jahren gab schon in der Antike Anlass zu zahlreichen Vermutungen: War dabei Gift im Spiel?

Bekannt ist Germanicus bis heute vor allem wegen der Feldzüge, die er 14 bis 16 nach Christus in Germanien führte. Auch aus dem Rhein-Main-Gebiet sind zahlreiche Spuren der römischen Kriegszüge seit der Zeit um 10 vor Christus bekannt, so aus Höchst. Doch finden sich darunter auch Spuren aus der Zeit des Germanicus? Funde aus dem Frankfurter Stadtgebiet im Archäologischen Museum Frankfurt ermöglichen eine Suche nach Spuren dieses bedeutenden römischen Feldherrn.

Die Themenführung mit dem Archäologen Carsten Wenzel findet am Sonntag, 1. September, um 11 Uhr statt. Treffpunkt ist das Museumsfoyer, Karmelitergasse 1.

Die Führung ist kostenlos. Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Für Erwachsene gilt der reguläre Eintritt (7 Euro, ermäßigt 3,50 Euro). Eine Anmeldung zur Führung ist nicht erforderlich. (ffm)