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Letzte Aktualisierung: 18.12.2017

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Geben und nehmen – Grabbeigaben und Grabraub

von: Ilse Romahn

(07.12.2017) Das Phänomen des Grabraubes ist keine Erfindung der Neuzeit. Vor allem in der Bronzezeit und im frühen Mittelalter war das Öffnen von Gräbern zur Entnahme meist kostbarer Beigaben weit verbreitet.

Grabungstechniker Rolf Bulka bei der Freilegung einer Frauenbestattung
Foto: Denkmalamt Frankfurt
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In der Sonntagsführung am Sonntag, 10. Dezember, im Archäoligischen Museum stellt die Archäologin Petra Hanauska die Frage nach den Motiven dieser Handlungsweise und erläutert den Sinn und Zweck von Grabsitten. Spannend bleibt aber die Frage, über wen die mitgegebenen Grabbeigaben eigentlich mehr aussagen – über die Verstorbenen oder über diejenigen, die sie bestattet haben?

Die Führung ist kostenlos. Für Erwachsene gilt der reguläre Eintritt in Höhe von 7 Euro, ermäßigt 3,50. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt. Eine Anmeldung zur Führung ist nicht erforderlich. Treffpunkt ist das Foyer des Archäologischen Museums (Karmelitergasse 1). Los geht es um 11 Uhr.