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Rhein-Main aktuell
Ministerin Priska Hinz eröffnet BAUExpo in Gießen
Wohnraumförderung und Energieeinsparungen sind aktuelle und wichtige Themen
 
(17.02.17) „Die gesamte Baubranche erlebt gerade einen großen Boom, was nicht zuletzt an der stark steigenden Zahl der erteilten Baugenehmigungen deutlich wird. Die Landesregierung möchte, dass auch Haushalte mit geringem und mittlerem Einkommen von diesem Bauboom profitieren können. Darum stellen wir bis zum Jahr 2019 rund 1,2 Milliarden Euro für die soziale Wohnraumförderung zur Verfügung“, erklärte Hessens Ministerin für Wohnungsbau und Stadtentwicklung, Priska Hinz, bei der Eröffnung der 23. BAUExpo in Gießen. Dabei handelt es sich um Hessens größte reine Baumesse. Hier präsentieren sich rund 300 Aussteller aus der Region mit ihren unterschiedlichen Firmenangeboten, von Heizsystemen über Lehmputz bis hin zu Gartenbau.

„Wir haben die Förderkonditionen verbessert, so wurden die Zinsen für die Darlehen der Wohnraumförderung gesenkt und die Darlehen wurden zusätzlich mit Zuschüssen versehen. Zudem hat die Landesregierung komplett neue Programme aufgelegt, um Wohnraum für Studierende und für Haushalte mit mittlerem Einkommen zu schaffen“, so die Ministerin. Diese unterschiedlichen Förderansätze machen es möglich, bis zum Jahr 2019 rund 12.000 neue Wohnungen für 36.000 Bürgerinnen und Bürger zu schaffen. „Dadurch helfen wir den angespannten Wohnungsmarkt in Hessen zu entspannen. Dabei zielen wir nicht nur auf das Rhein-Main-Gebiet und Südhessen ab, sondern zum Beispiel auch auf die Hochschulstädte in Nordhessen und natürlich hier in Mittelhessen“, betonte Priska Hinz.

Beim Thema Bauen spielen aber auch die Themen Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel sowie Energieeinsparungen eine wichtige Rolle. Denn in Hessen werden mehr als 30 Prozent des Endenergieverbrauchs in Gebäuden verwendet, davon werden rund dreiviertel für die Raumwärme benötigt. „Hier gibt es noch enorme Einsparpotenziale. Bestandsbauten können energetisch saniert werden und Neubauten sollten möglichst in besseren Standards gebaut werden, als die rechtlichen Vorgaben festlegen. Bei all diesen Vorhaben unterstützt das Land Hessen gern mit Informationen, Beratungen und auch Fördermöglichkeiten“, erklärte die Ministerin abschließend.
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