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Letzte Aktualisierung: 21.08.2017

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Landschaftsmalerei in Öl und Aquarell in der Galerie Kelkheim

"Der Natur auf der Spur"

von: Adolf Albus

(11.05.2015)  Kelkheim - Am Donnerstag, 14. Mai 2015 (Christi Himmelfahrt), 19:00 Uhr wird in der Galerie der Stadt Kelkheim in der Alten Kirche Hornau, Rotlintallee, die Ausstellung "Der Natur auf der Spur" Landschaftsmalerei in Öl und Aquarell von Manfred Guder, Kulturförderpreisträger der Stadt Kelkheim (Taunus) eröffnet. Begrüßung und einführende Worte:Wolf-Dieter Hasler, Stadtrat. Öffnungszeiten bis Sonntag, 31. Mai 2015: Mittwoch von 15:00 bis 18:00 Uhr, Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 11:00 bis 18:00 Uhr.

In seiner aktuellen Ausstellung hat sich der Kelkheimer Maler Manfred Guder der Natur gewidmet. So sind reizvolle und variationsreiche Ansichten in Öl und Aquarell entstanden.
Seine Begeisterung für die Schönen Künste wurde geweckt, nachdem er als 17-jähriger bei einem nachbarlichen Freund Stilleben und Porträts gesehen hatte, die in der Städel-Abendschule unter Leitung von Walter Hergenhahn entstanden waren. Seinem spontanen Entschluss noch während seiner Lehrzeit als Maschinenschlosser in den Frankfurter Adlerwerken die Städel-Abendschulen zu besuchen und die künstlerische Laufbahn einzuschlagen, bezeichnet er noch heute als absoluten Glücksfall.
Nach dem Abschluss der Gesellenprüfung zum Maschinenschlosser und anschließendem Studium an der Werkkunstschule Offenbach (heute: Hochschule für Gestaltung) mit Abschluss als Grafiker, entschied er sich für eine Abenteuerreise, bewaffnet mit Malutensilien und Fotoapparat.

Mit dem Eintritt in das Berufsleben als freischaffender Grafiker und Grün-dung einer Familie blieb keine Zeit mehr für die Schönen Künste. Erst ab 1973 begann er, Städte-Porträts aus nächster und weiterer Umgebung zu zeichnen, die im Offsetverfahren vervielfältigt wurden.

Ab 1986 wandte er sich der Ölmalerei zu. Seitdem entstanden ca. 280 Landschaftsbilder aus der hiesigen Region. Wenn es die Zeit erlaubte, malte er auch Aquarelle aus der näheren Umgebung und brachte auch viele von seinen Urlauben aus Griechenland, Italien, Dänemark usw. mit. In jüngster Zeit reizt es ihn, heimische Industrielandschaften zu aquarellieren.

Mit seinem Einsatz für Umwelt- und Naturschutz und seinem unermüdli-chen Bemühen, die einheimische Landschaft zu erhalten, ergab es sich fast von selbst, dass er die Landschaft unserer Region in naturalistischer Weise darstellt, um ihre Schönheit zu zeigen, gleichzeitig aber auch auf ihre Gefährdung aufmerksam zu machen.

So sind seit 1986 viele Ölbilder entstanden, die inzwischen historische Bedeutung haben. Von der Wiesenmühle bei Flörsheim bis zum Schafhof in Kronberg spannt sich der Bogen historischer Gutshöfe in unmittelbarer Nachbarschaft. Gleiches gilt für Bilder der zahlreichen Burgen und Schlösser. Manfred Guder‘s Landschaften präsentieren sich im Wechsel der Jahreszeiten. Beim Malen des alten Steinbruchs auf dem Glaskopf reifte der Entschluss, Steinbrüche und Felspartien im Taunus festzuhalten. Das Spektrum reicht vom Mammolsheiner Steinbruch bis zu den Eschbacher Klippen bei Usingen. So trägt er zu Recht den Beinamen: Der Maler der Region.

Veranstalter: Magistrat der Stadt Kelkheim (Taunus), Kulturreferat