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Letzte Aktualisierung: 23.10.2017

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Rückkehr Hausmanns zur Dippemess

von Karl-Heinz Stier

von: Ilse Romahn

(03.02.2012)  Frankfurt - Der neue Festwirt der Frankfurter Dippemess ist wieder der alte von früher: Edmund („Edy“) Hausmann. Stadtrat Markus Frank stellte den 62jährigen „Zampano“ von Frankfurter Gastronomie- und Festveranstaltungen als einen Betreiber vor, der „einen Riecher dafür hat, was die Menschen in der Mainmetropole suchen“.


Stadtrat Markus Frank, Edmund Hausmann und TCF-Geschäftsführer Thomas Feda bei der Pressekonferenz zur Dippemess
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Hausmann war bis 2008 schon als Festwirt tätig. Im Streit um die richtige Festzeltgröße hat man sich damals getrennt. Daraufhin hat er das Frankfurter Oktoberfest ins Leben gerufen, das sich von Jahr zu Jahr größerer Beliebtheit erfreut. Ein Abbild des Oktoberfestgeschehens soll es im Festzelt auf der Dippemess aber keinesfalls geben, versicherte Hausmann. Wenn er auch sein neues Konzept erst in einigen Wochen vorstellen will, ließ er durchblicken, dass er wieder Country- und Soulabende und den „Rosa Montag“ auflegen will. Eintrittspreise will er nur bei 2-3 besonderen Veranstaltungen erheben, ansonsten soll der Besuch des Festzeltes frei sein, so „wie es zu einem Volksfest gehört“. Auch was die Zeltgröße angeht, hat man sich offenbar geeinigt. 800 – 1000 Personen soll die „Festhalle Hausmann“ fassen.

Der Geschäftsführer der Tourismus- und Congress-GmbH, Thomas Feda, wies auf die generellen Schwierigkeiten von Volksfesten – wie es die Dippemess auch ist, hin. Trotz leichter Zunahme der Besucher im Herbst habe man davor nicht auf die Frequenz früherer Jahre zurückgreifen können. Ursache dafür sei eine veränderte Besucherstruktur, der Trend gehe zu jüngeren Besuchergruppen, die auch andere Erlebnis –und Verzehrgewohnheiten mitbringen. „Aber freuen wir uns, dass Edy Hausmann wieder an Bord ist, der die verschiedenen Zielgruppen mit attraktiven Programminhalten zusammenführen kann“.

Bei der Frühjahrs-Dippemess, die am 30. März beginnt, sind erstmals auch Hausmanns Söhne Denis und Patrick mit in das Festgeschehen eingebunden.