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Wirtschaft
Vertreterversammlung der Volksbank Höchst am Main eG
Vorstandsvorsitzender Ruhs gibt positiven Rückblick und optimistische Prognose
 
(02.05.11) F-Höchst – Transparenz und Fairness – das sind für die Volksbank Höchst keine Lippenbekenntnisse, sondern diesen Werten hat sie sich verpflichtet. In diesem Sinne referierte Manfred Ruhs, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Höchst am Main eG, bei der Vertreterversammlung dieses Bankinstituts. „Wir haben den Stresstest einer weltweiten Rezession mit Bravour überstanden. Wir können also die Entwicklung einer Bank präsentieren, die anders ist als andere. Und deshalb steht sie auch wirtschaftlich anders da als andere“, berichtete Manfred Ruhs und zeigte sich damit drei Jahre nach der schweren Finanz- und Wirtschaftskrise zuversichtlich. „Unsere guten Beratungen und unsere guten Finanzdienstleistungen haben sich bewährt. Wie auch unser genossenschaftliches Geschäftsmodell, das uns – und wer hätte das vor einigen Jahren noch gedacht – zahlreiche Wettbewerbsvorteile bringt. So ist die zentrale Konstante in der genossenschaftlichen Organisation neben der Regionalität vor allem die strikte Orientierung am Mittelstand. Das hat Folgen. So sind nach einer Studie die Mitglieder von Genossenschaftsbanken deutlich zufriedener als Kunden anderer Banken. Das freut uns – fordert uns aber zugleich.“


Vorstandsvorsitzender Manfred Ruhs (li) und Vorstandsmitglied Michael Schrandt
***

Wir dürfen wieder optimistisch ein“
Dies betonte Manfred Ruhs ausdrücklich. Und der Blick in die Bücher der Bank zeigte deutlich, dass die Volksbank Höchst weiterhin ein treuer Begleiter der mittelständischen Unternehmen der Region ist.

„Da passt es gut, dass der Mittelstand den Konjunktureinschnitt größtenteils überwunden hat und die Folgen der Krise weitgehend abgefedert werden konnte. Das freut uns besonders, da wir und auch in den schwierigen Zeiten als Kreditgeber nicht aus der Pflicht haben nehmen lassen. Eine Kreditklemme gab es bei uns nicht. Ganz im Gegenteil: Wir könnten viel mehr Kredite vergeben als nachgefragt werden.

Unsere Mitglieder und Kunden nutzten im Jahr 2010 das weiterhin vergleichsweise niedrige Zinsniveau und nahmen vermehrt lang- und mittelfristige Kredite auf. Unser Optimismus scheint also berechtigt. Ob Familien oder Mittelstand: die Menschen scheinen wieder Mut zu fassen“, so Ruhs.

Kundeneinlagenvolumen auf hohem Niveau
Auch das Kundeneinlagenvolumen bewegt sich nach Aussagen von Manfred Ruhs weiterhin auf erfreulich hohem Niveau. Er machte deutlich: „Diese Kennzahl ist für uns vor allem deshalb von Bedeutung, da sie die Gesamtheit aller Einlagen inklusive der von uns betreuten Produkte unserer Verbundpartner, wie z. B. der Bausparkasse Schwäbisch Hall oder der R+V Versicherung, wiedergibt. Hier haben wir mittlerweile 321 Millionen Euro erreicht.“

Protest gegen EU-Sicherungsfonds
Mit Blick auf die geplanten Änderungen des EU-Sicherungsfonds schaute Ruhs mit Sorge zur Europäischen Union nach Brüssel. Denn diese will die gesetzliche Absicherung von Bankeinlagen auf 100000 Euro begrenzen, während die Einlagensicherung der Kreditgenossenschaft unbegrenzt ist. „Das ist klar zum Nachteil unserer Kunden“; betonte Vorstandsvorsitzender Manfred Ruhs.

„Wir sind für unsere Kunden weiterhin ein sicherer Hafen für ihre Ersparnisse“, so Ruhs, der die Mitgliedervertreter ermunterte, sich gegen die Pläne der EU zur Wehr zu setzen. „Der Ansatz der EU-Kommission beruht auf wettbewerbsferner Gleichmacherei. Wer, wie wir, mehr leisten kann als nur den Schutz von 100000 Euro pro Kunde, sollte sein bewährtes System der Einlagensicherung weiterführen können.“

Basel III
Weitere Änderungen stehen laut Manfred Ruhs durch die Neuerungen durch Basel III bevor. So soll das Basel III-Regelwerk mit neuen Eigenkapitalquoten dafür sorgen, dass die Geldhäuser für künftige Krisen besser gewappnet sind. Dabei will u. a. der Gesetzgeber durch eine Erhöhung der Eigenkapitalanforderungen sowie einer strafferen Liquiditätssteuerung der Banken für mehr Sicherheit sorgen.

Zur Anerkennung der Geschäftsguthaben dürfen diese zukünftig grundsätzlich weder kündbar noch rückzahlbar sein. Genossenschaftsanteile finden nur noch dann als Bestandteil des „harten“ Kernkapitals Anerkennung, wenn das Kreditinstitut der Rückzahlung widersprechen kann. Die Mitgliedervertreter haben einer entsprechenden Satzungsänderung entsprochen.

„Die Rückaktiva unserer Bank künftig mit sechs statt wie bisher mit vier Prozent Eigenkapital zu unterlegen, fällt uns nicht schwer. Ich kann Ihnen auch versprechen: Es wird durch die neuen Anforderungen nicht zu einer Kreditklemme bei Ihrer Bank kommen. Wir werden unser Kreditangebot aufrechterhalten können“, so Ruhs.

Soziales Engagement
Neben dem Bericht über die wirtschaftliche Entwicklung der Bank betonte Manfred Ruhs insbesondere die Rolle und das Selbstverständnis der Volksbank Höchst als Förderer der Region. Er versicherte: „Wir nehmen unsere gesellschaftliche Verantwortung ernst.“ Das belegt zum einen die Summe, die die Volksbank Höchst im Jahr 2010 für Spenden und Sponsoring ausgegeben hat – dies waren knapp 70000 Euro.

„Unser Engagement ist in diesem Bereich also weiter beständig gewachsen, während andere Finanzinstitute ihre Ausschüttungen zum Teil dramatisch zurücknehmen mussten. Wir hier vor Ort wollen alles dafür tun, dass sich dieser Trend weiter fortsetzt“, führte Manfred Ruhs aus. Die Spenden- und Sponsoringbeiträge stammen sowohl aus bankeigenen Mitteln als auch aus den Zweckerträgen des Gewinnsparens sowie den Erträgnissen der Jubiläumsstiftungen der Volksbank Höchst.

5 Prozent Dividende für Mitgliede
Nach der Zustimmung zum Jahresbericht und der Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat stimmten die Mitgliedervertreter einer Dividende von 5 Prozent für das Jahr 2010 zu.

Wahlen zum Aufsichtsrat
Durch Ablauf der Wahlzeit schieden Frau Karla Buchholz, Herr Generalkonsul Jürgen Lorenz sowie Herr Rolf-Dieter Pattke aus dem Aufsichtsrat der Volksbank Höchst aus, stellten sich jedoch der Wiederwahl. Die Mitgliedervertreter wählten die Vorgenannten erneut in den Aufsichtsrat der Bank. Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Konrad Mohr begrüßte diese Entscheidung: „Wir freuen uns, dass wir unsere wichtige ehrenamtliche Arbeit kontinuierlich fortsetzen können.“

2012 feiert die Bank im „Internationalen Jahr der Genossenschaften“ ihr 150jähriges Bestehen
Große Ereignisse warfen bei der Vertreterversammlung ihre Schatten voraus: Für das kommende Jahr hat die UNO das „Internationale Jahr der Genossenschaften“ ausgerufen. Darüber hinaus gibt es speziell im Hause der Volksbank Höchst einen Grund zum Feiern: Die Bank feiert im kommenden Jahr ihr 150jähriges Bestehen. „Wir freuen uns darauf gemeinsam mit Ihnen, mit unseren Mitgliedern und Kunden, dieses freudige Ereignis gebühren zu feiern. Sie dürfen gespannt sein“, so Manfred Ruhs.
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