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MTK News
Pierre Boulez und Pierre-Laurent Aimard im Porträt
Außergewöhnliche Projekte • Gastspiele großer Orchester und Dirigenten
Auftakt 2009 in der Alten Oper 
(14.04.09) Bereits zum neunten Mal eröffnet die Alte Oper Frankfurt im September die neue Konzertsaison mit einem hochkarätigen Auftakt-Festival, dessen Herzstück ein Komponisten- und ein Interpretenporträt bilden. Dieses Jahr werden zwei herausragende Künstlerpersönlichkeiten vorgestellt, zwischen denen durchaus Querverbindungen bestehen: der Komponist Pierre Boulez und der Pianist Pierre-Laurent Aimard.


Pierre Boulez
***

Elf der insgesamt 17 Auftakt-Veranstaltungen stehen im Kontext der beiden Porträts, sei es als Solorezital, Kammermusikabend oder groß besetztes Orchesterkonzert. Ein Abend führt übrigens beide Porträts zusammen: Pierre Laurent Aimard spielt Werke von Pierre Boulez (19.09.). Auch der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Schaffen des Komponisten wird Raum gegeben: Wie in den vergangenen Jahren findet auch diesmal wieder im Rahmen des Komponistenporträts ein ganztägiges Symposium statt.


Pierre-Laurent Aimard
***

Daneben bietet der Auftakt 2009 Gastspiele von berühmten Orchestern, wie den Berliner Philharmonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig und dem Israel Philharmonic Orchestra.

Langjährige Partnerschaften werden weiterhin gepflegt, und so arbeitet die Alte Oper im Auftakt 2009 wieder mit dem Chamber Orchestra of Europe, dem Ensemble Modern, der Jungen Deutschen Philharmonie, der Frankfurter Museums-Gesellschaft e.V., dem Hessischen Rundfunk und der Frankfurter Konzertdirektion Pro Arte zusammen.

In den vergangenen Jahren gehörte zum Auftakt-Programm zunehmend auch Musik von jungen Menschen und Musik für junge Menschen. So auch in diesem Jahr: Die in 2008 eingeführten Schülerkonzerte mit Gerd Albrecht werden fortgesetzt, in diesem Jahr gemeinsam mit dem Landesjugendsinfonieorchester Hessen. Darüber hinaus sind mit dem Gustav Mahler Jugendorchester, der Deutschen Streicherphilharmonie und der Jungen Deutschen Philharmonie noch drei weitere »junge« Orchester in der Alten Oper zu Gast.

Die Schirmherrschaft des Festivals hat, wie seit der Etablierung des Auftakts im Jahr 2001, Frankfurts Oberbürgermeisterin Dr. h. c. Petra Roth. Medienpartner des Auftakts 2009 ist der Hessische Rundfunk, hr2-kultur.

Die Gesellschaft der Freunde der Alten Oper Frankfurt unterstützt seit jeher großzügig den Auftakt. Finanzielle Förderer des Festivals und seiner Porträts sind außerdem das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst sowie die FAZIT-Stiftung.

Förderer einzelner Veranstaltungen sind darüber hinaus die Aventis Foundation/eXperimente, die Deutsche Börse Group, die Dr. Marschner Stiftung, die Europäische Zentralbank, die Helaba – Landesbank Hessen-Thüringen, die Stiftung Polytechnische Gesellschaft und die UBS Deutschland AG.

Komponistenporträt Pierre Boulez
Pierre Boulez zählt zu den wichtigsten Vertretern der musikalischen Avantgarde, und dies sowohl als Komponist wie auch als Dirigent und Musiktheoretiker. Seit mehr als einem halben Jahrhundert trägt er maßgeblich zur Entstehung, Erforschung und Verbreitung zeitgenössischer Musik bei. Pierre Boulez wurde 1925 in Montbrison an der Loire geboren und erhielt seine musikalische Ausbildung in Lyon und Paris, wo Andrée Vaurabourg-Honegger, Olivier Messiaen und René Leibowitz seine wichtigsten Lehrmeister waren.

Mit seinen Kompositionen fand Pierre Boulez erstmals Anfang der 50er Jahre Beachtung – zuvor, im Jahr 1946 begann er seine Dirigententätigkeit, die später immer mehr in den Vordergrund rückte. Das Reflektieren über und Erforschen von Neuer Musik war ihm stets ein wesentliches Anliegen, sei es als langjähriger Dozent bei den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik oder in dem von ihm gegründeten »Institut de Recherche et de Coordination Acoustique/Musique«, kurz IRCAM. Seit 1991 jedoch widmet sich Pierre Boulez ausschließlich dem Komponieren und der Tätigkeit als Dirigent an der Spitze der besten Orchester der Welt.

Das Auftakt-Festival legt einen Schwerpunkt auf Boulez’ Instrumentalmusik. Aufgeführt werden große Orchesterwerke (etwa am 03./04.09. und am 20.09.) ebenso wie Kammermusik in verschiedenen Besetzungen, zum Beispiel mit dem Ensemble Modern (21.09.), mit Mitgliedern des Frankfurter Museumsorchesters (20./21.09.) der Geigerin Carolin Widmann (29.09.) oder dem Arditti Quartet (30.09.). Wissenschaftlich beleuchtet werden die Aspekte seines Schaffens im Rahmen eines ganztägigen Symposiums (19.09.).

Interpretenporträt Pierre-Laurent Aimard
Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet Pierre Boulez mit dem diesjährigen Auftakt-Interpreten Pierre-Laurent Aimard. Der 1957 in Lyon geborene Pianist war 18 Jahre lang dem von Pierre Boulez gegründeten Ensemble InterContemporain als Solopianist verbunden. Überhaupt spielt zeitgenössische Musik eine wesentliche Rolle im Schaffen Pierre-Laurent Aimards: Der Pianist war Schüler von Olivier Messiaens Ehefrau Yvonne Loriod und gilt bis heute auf seinem Instrument als Messiaen-Experte, hat sich aber auch mit seinen Interpretationen von Werken Ligetis, Kurtágs und Stockhausens einen Namen gemacht.

Dass Aimard sich auch im Repertoire der Klassik und Romantik zu Hause fühlt, demonstriert er im Auftakt 2009 mit einem vielfältigen Programm vom 18. bis ins 20. Jahrhundert und in vielfältigen Formationen, etwa im Duo mit Tamara Stefanovich (19.09.), als Begleiter von Christine Schäfer (22.09.), im Kammermusikverbund (24.09.) und gemeinsam mit Orchester. Einen Höhepunkt des Interpretenporträts stellt dabei sicherlich das Konzert am 27. September dar, wenn Pierre-Laurent Aimard den Solopart von Beethovens viertem und fünftem Klavierkonzert übernimmt und dabei vom Flügel aus das Chamber Orchestra of Europe leitet – schließlich wurde die Einspielung der Beethoven-Klavierkonzerte mit ihm und dem Chamber Orchestra of Europe 2003 mit dem Echo
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