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Letzte Aktualisierung: 21.05.2019

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Frankfurt-Thema: Die Verkehrsleitzentrale

von Ilse Romahn

(06.03.2019) In der Integrierten Gesamtverkehrsleitzentrale arbeiten sechs Operatoren im Dreischichtbetrieb, werktags von 6 bis 20 Uhr, an Samstagen von 8 bis 16.30 Uhr – bei Veranstaltungen auch zu anderen Zeiten. Sie haben auf ihren Bildschirmen und einer Monitortafel von der Größe einer Kinoleinwand im Blick, was auf Frankfurts Straßen passiert. Sie sorgen dafür, dass es bei ÖPNV und Individualverkehr auf den Fahrbahnen läuft.

Blick auf die Miniorwand in der IGLZ, davor Operator Muhsin Ova
Foto: Stadt Frankfurt
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Dabei helfen ihnen mehr als 100 Kameras, 1200 Messfühler in und an den Straßen, aktuelle Informationen von Polizei, Rettungsdiensten sowie Bahn, VGF und vielen anderen. Unerlässlich für ihre Aufgabe ist elektronisches Wissen über die Verkehrsführung an Kreuzungen, Engstellen und aktuelle Baustellen. So entsteht sekundengenau ein aktuelles Lagebild. Auf dieser Grundlage steuern die Spezialisten hinter den Monitoren die über 800 Ampelanlagen mit 6000 Programmen. Hinzu kommen Schilder mit wechselnden Anzeigen für Park- und Verkehrsleitsysteme. 18 Informationstafeln am Straßenrand versorgen die Bürger mit wichtigen Hinweisen zur Verkehrslage.

Als besondere Herausforderung gilt die verwinkelte Frankfurter Innenstadt mit ihren vielen Baustellen. Stehen Spiele der Eintracht oder Messen an, wird es rund ums Stadion oder im Westen eng. Ähnliches gilt bei Großereignissen wir dem Frankfurt Marathon oder dem JP Morgan-Lauf. Jeweils aktuelle Verkehrsinformationen und die schnellste Route liefert das städtische Portal http://www.mainziel.de . (ffm)