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Letzte Aktualisierung: 21.11.2019

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FOKUS London Symphony Orchestra / Mainova Spitzenklänge in der Alten Oper

von Ilse Romahn

(15.10.2019) Traditionsorchester mit Blick nach vorn: Das 1904 als erstes unabhängiges und selbstverwaltetes Orchester gegründete London Symphony Orchestra pflegt seine Erfolgsgeschichte, indem es sich nicht nur auf sein großes Erbe beruft, sondern sich ganz bewusst auch den Aufgaben stellt, die im 21. Jahrhundert mit der Vermittlung von Musik verbunden sind.

London Symphony Orchestra
Foto: Ranald Mackechnie
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Nicht zuletzt deswegen rückt die Alte Oper Frankfurt den britischen Klangkörper in der Spielzeit 2019/20 in den Mittelpunkt eines Fokus-Schwerpunkts und ermöglicht gleich drei Begegnungen mit dem Orchester, die einen Einblick in seine vielfältige künstlerische Arbeit geben.

Wie etwas Neues auch in der intensiven Beschäftigung mit dem vermeintlich Vertrauten entstehen kann, zeigt der erste der drei Abende. Denn am Montag, 28. Oktober 2019, steht im Konzert um 20.00 Uhr im Großen Saal der Alten Oper mit Sir John Eliot Gardiner ein Dirigent am Pult, dessen Interpretationen aus der intensiven Beschäftigung mit der historischen Aufführungspraxis resultieren, die er auf die Möglichkeiten eines modernen Klangkörpers zu übertragen sucht. (Im Anschluss: An der Bar mit Mitgliedern des London Symphony Orchestra. Dauer: 30 Minuten). Den Dirigenten und das London Symphony Orchester verbindet dabei eine langjährige Zusammenarbeit, die sich unter anderem in einem gemeinsamen Beethoven-Zyklus dokumentiert. „Ihr werdet jammern und schimpfen“, hatte Gardiner den Musiker*innen angesichts der anstehenden Proben prognostiziert – aber schließlich, einmal mehr, feststellen dürfen, dass das Orchester es auch mit modernen Instrumenten vermag, eine verblüffende Durchsichtigkeit und Leichtigkeit zu erzielen.

Auf dieser Basis sind Gardiner und das LSO mittlerweile bis ins späte 19., frühe 20. Jahrhundert vorgedrungen und bei den Tschechen Antonín Dvořák und Josef Suk angelangt. Für Dvořáks Cellokonzert, einen der großen Klassiker der Konzertliteratur, haben sie dabei in dem norwegischen Cellisten Truls Mørk einen Solisten mit im Boot, der sein Gespür für die sanglichen Qualitäten des Werks schon vielfach im Konzert und auch auf CD unter Beweis gestellt hat.

Mit freundlicher Unterstützung der Mainova AG und der Gesellschaft der Freunde der Alten Oper Frankfurt

Abonnement Orchesterkonzerte

€ 32,- / 52,- / 72,- / 95,- / 120,- (Endpreise) Tickethotline: (069)1340400 ▪ www.alteoper.de