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Letzte Aktualisierung: 18.10.2019

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Führung zur Kunstausstellung ‚Farbfelder‘ von Gerd Winter im Institut für Stadtgeschichte

von Ilse Romahn

(08.07.2019) Am Samstag, 13. Juli, führt die Kuratorin und Kunstwissenschaftlerin Brigitta Amalia Gonser durch die Ausstellung „Farbfelder“ des Künstlers Gerd Winter.

Gerd Winter: Scriptural I, 2017, Mischtechnik auf Leinwand, 70x100 cm
Foto: Stadt Frankfurt / isg
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Im Foyer des Karmeliterklosters zeigt der Meisterschüler der Städelschule noch bis zum 16. Februar eine Auswahl seines Schaffens aus den Jahren 2005 bis 2017. Der 1951 in Groß-Gerau geborene Künstler verbindet in seinen Gemälden gestische Abstraktion mit meditativer Stille. Auf der Suche nach Schönheit, ästhetischer Form und letztendlich nach Wahrhaftigkeit bedeutet ihm die Präsenz der Farbe immer auch die Gegenwart eines großen Geheimnisses. So öffnen sich seine Bilder zu weiten Ausblicken als Fenster zur geistigen Welt.

Gerd Winters Malerei hat einen starken prozessualen Charakter: Schicht um Schicht werden auf Holz oder Leinwand solange Farbfelder aufgetragen, freigelegt oder neu überdeckt, bis nicht nur die gewünschte Textur der Bildfläche, sondern auch eine Ausgewogenheit der Bildkomposition erreicht ist, wobei es zu einem spannungsvollen Zusammenspiel zwischen Farbflächen und ornamentalen sowie linearen Strukturen kommt.

Treffpunkt zur Führung ist um 15 Uhr das Foyer im Institut für Stadtgeschichte, Münzgasse 9. Die Teilnahme kostet sechs Euro, ermäßigt drei Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. 
 
Weitere Informationen unter http://www.stadtgeschichte-ffm.de  (ffm)