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Letzte Aktualisierung: 22.01.2019

Führung durch die Ausstellung ‚Banker, Bordelle und Bohème‘ im Institut für Stadtgeschichte

von Ilse Romahn

(08.01.2019) In 24 Stationen beleuchtet die Ausstellung „Banker, Bordelle und Bohème: Stationen der Geschichte des Bahnhofsviertels“ die Historie von Frankfurts facettenreichstem Quartier. Am Sonntag, 13. Januar, führt Markus Häfner, Kurator der Ausstellung, um 15 Uhr durch die Schau und erläutert die konzeptionellen Erwägungen, Hintergründe zu den Ausstellungsstücken, prägende Protagonisten und Wissenswertes zur Vergangenheit des Viertels.

Kaiserstraße mit Hauptbahnhof, Postkarte von 1910
Foto: Stadt Frankfur / Institut für Stadtgeschichte
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Die stationsweise Reise beginnt mit dem Hochgericht auf dem Galgenfeld und führt über die noblen Sommervillen, die drei Lokalbahnhöfe und den 1888 eingeweihten Hauptbahnhof zu den Planungen für das moderne Vorzeigeviertel mit seinen prägenden Bauten wie dem Schumanntheater und der Hotellerie. Ebenso finden alteingesessene Geschäfte und Bars, städtebaulicher Wandel und Spekulationsgeschäfte, Pelzhandel und multikulturelles Flair, Drogenproblematik und Rotlichtmilieu sowie Bankentürme und Gentrifizierung Berücksichtigung.

Treffpunkt zur Führung ist um 15 Uhr im Foyer des Instituts für Stadtgeschichte, Münzgasse 9. Die Teilnahme kostet sechs Euro, ermäßigt drei Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Reservierungen sind nicht möglich. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.

Die Schau gibt es noch bis zum 7. April montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr sowie samstags und sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Weitere Informationen gibt es unter http://www.stadtgeschichte-frankfurt.de