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Letzte Aktualisierung: 19.10.2018

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Es ist ein Junge: Das Klinikum Frankfurt Höchst freut sich über die 1000. Geburt

Dieser Artikel wurde eingestellt von Ilse Romahn

(14.06.2018) Der kleine Ivano machte nicht nur seinen Eltern Tea und Josip Babic eine große Freude, sondern auch seinem großen Leon. Der dreijährige freut sich schon riesig, wenn Mama und der kleine Bruder endlich nach Hause kommen. Ivano erblickte am Mittwoch, 13. Juni 2018, um 4.41 Uhr, das Licht der Welt. Er ist 56 cm groß und wiegt 3.530 Gramm. Die junge Familie wohnt in Hofheim.

Oberärztin Sonja Pilz, Hebamme Nadine Eckermann und Stillberaterin Irmgard Schierholz-Schäfer gratulierten den glücklichen Eltern gemeinsam mit Prof. Dr. med. Volker Möbus, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe. Unter den 2.341 Geburten gab es allein 96 Mehrlingsgeburten (95 Zwillingspärchen, eine Drillingsgeburt). Das sind elf Zwillingspärchen mehr als im Vorjahr. Insgesamt kamen im vergangenen Jahr hier 2.438 Kinder zur Welt. Viele davon in zweiter und dritter Generation. Damit gehört das Klinikum Frankfurt Höchst weiterhin zu den geburtenstärksten Kliniken in Hessen.

Über die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe
Die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe unter Leitung von Prof. Dr. med. Volker Möbus bietet das gesamte Spektrum der modernen Geburtsmedizin einschließlich einer umfassenden Pränataldiagnostik (Ersttrimesterscreening, invasive pränataldiagnostische Maßnahmen, Organscreening, 3-D-Ultraschall – „Baby-Watching“) an. Rund um die Uhr stehen nicht nur mehrere Hebammen und Geburtshelfer zur Verfügung, sondern auch Kinderärzte mit Schwerpunkt Neugeborenenmedizin, Kinderchirurgen mit Schwerpunkt Neugeborenenmedizin und Narkoseärzte. Die Frauen werden beim Stillen durch ausgebildete Laktationsberaterinnen beraten. Um eine Trennung von Mutter und Kind weitestgehend zu vermeiden, ist in Kooperation mit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin eine „IMC-Einheit“ (intermediate care unit) direkt in die Wochenstation integriert, in der insbesondere Neugeborene mit Anpassungsstörungen nach der Geburt überwacht werden können. Sollten sich Mütter bei dem Gedanken an die bevorstehende Geburt bzw. die Betreuung ihres Kindes überfordert fühlen, können sie zudem in der Mutter-Kind-Einheit der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie-Psychosomatik behandelt werden (z.B. bei Wochenbettdepressionen).

Das Elternzentrum bietet ein erweitertes Angebot vor, während und nach der Geburt. Neben Still-, Akupunktur- und Hebammensprechstunden gibt es auch eine Nachsorgesprechstunde. Mütter die im Klinikum entbunden haben, bekommen in dieser Sprechstunde bei Bedarf die Möglichkeit einer Nachbetreuung. Ob Pränataldiagnostik, Kreißsaal oder die Schwangeren-ambulanz – für alle Bereiche gibt es einen eigenen Ansprechpartner. Koordiniert werden sie von Antje Wiesner. Außerdem haben junge Mütter immer freitags die Möglichkeit, die psychosoziale Beratung zu besuchen oder sich an die Babylotsinnen zu wenden. So soll nicht nur die einwandfreie medizinische Versorgung gewährleistet sein, sondern auch die menschliche Versorgung perfekt gemacht werden.

Als Perinatalzentrum Level I bietet das Klinikum Frankfurt Höchst die Sicherheit der höchsten Versorgungsstufe für alle Risikogeburten bis hin zu den kleinsten Frühgeborenen mit einem Geburtsgewicht unter 500 g. Die Geburtshilfe stellt sich auf alle Formen der sanften Geburtsmedizin ein. Die fünf Kreißsäle sind mit bequemen Entbindungsbetten, einer großen Entbindungslandschaft oder einer Entbindungswanne ausgestattet. Gebärstuhl, Sprossen-wand oder Pezzi-Bälle helfen, die Entbindung nach den Bedürfnissen und Wünschen der werdenden Mütter zu gestalten. Zur Geburtserleichterung kann auf verschiedene Verfahren zurückgegriffen werden: Ob Aromatherapie, Homöopathie oder Akupunktur, die alternativ-medizinischen Möglichkeiten sind vielfältig. Selbstverständlich stehen den Gebärenden auch diverse Schmerzmedikamente oder die Periduralanästhesie (PDA) zur Verfügung. Die Anlage einer PDA unter der Geburt ist jederzeit ohne Verzögerung möglich.

Umfangreiches Serviceangebot für werdende und frischgebackene Eltern

Wer im Klinikum Frankfurt Höchst geboren wird, verlässt die Klinik gut gebettet. Alle Mütter, die hier ihr Kind zur Welt bringen, erhalten einen besonderen Babyschlafsack oder Wahlweise ein Babyhandtuch „Höchster Mädel/ Höchster Bub“ als Startpaket mit nach Hause. Der spezielle Babyschlafsack ist nicht nur praktisch, er dient u.a. auch als Überhitzungsschutz der Neugeborenen und hilft, dem plötzlichen Säuglingstod vorzubeugen. Das Elternschulprogramm bietet viele wichtige Kurse für die Zeit vor und nach der Geburt. Dazu gehören z.B. Wassergymnastik für Schwangere; Kunsttherapie für Risikoschwangere; Geburtsvorbereitende Akupunktur; Geburtsvorbereitende Kurse; Kreißsaalführungen; Diabetessprechstunden; Tragetuchschule; Rückbildungsgymnastik,  Säuglingsschwimmen

Ein Informationsabend für werdende Eltern findet jeden ersten und dritten Donnerstag eines Monats von 19 Uhr bis 20.30 Uhr statt. Hier erfahren werdende Eltern nicht nur mehr über die Angebote der Klinik, sondern es werden auch Fragen zur Entbindung beantwortet inkl. Kreißsaalführung.

Angebote des Elternzentrums in einer App

Dokumentieren, planen, nachschlagen und das ohne lange Suche. Mit der übersichtlichen Navigation der neuen App des Elternzentrums „mein Baby“ finden werdende Eltern auf den ersten Blick, was sie brauchen. Ohne ausführliches Recherchieren im Internet oder Wälzen von Broschüren haben sie mit der App alles rund um die Schwangerschaft, die Geburt und die Zeit danach auf dem Smartphone – den eigenen Bedürfnissen entsprechend. Die App ist kostenlos und kompatibel mit allen iOS- sowie Android-Geräten und kann in den jeweiligen Stores heruntergeladen werden bzw. über die Internetseite des Klinikums www.KlinikumFrankfurt.de (Entbinden im Klinikum).