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Letzte Aktualisierung: 23.08.2019

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Erfolgreichstes Besucherjahr seit den Eröffnungsjahren des DAM

von Ilse Romahn

(01.02.2019) Das Neue Frankfurt damals wie heute, die vibrierende Architekturszene von Bangladesch, die Ursprünge der Frankfurter Paulskirche und Pioniere der Spielplatzprojekte – das sind die neuen Ausstellungsthemen 2019 im Deutschen Architekturmuseum (DAM).

Das Deutsche Architekturmuseum (DAM)
Foto: Fritz Philipp
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Das DAM in Frankfurt hat am Donnerstag, 31. Januar, auf seiner Jahrespressekonferenz das Ausstellungsprogramm für 2019 vorgestellt und für das Jahr 2018 eine sehr erfolgreiche Bilanz gezogen – 16 Wechselausstellungen, die Dauerausstellung „Von der Urhütte zum Wolkenkratzer“ und knapp 400 Veranstaltungen brachten 2018 insgesamt 110.712 Besucher ins Haus.

Im November 2018 wurde die 100.000. Besucherin im DAM geehrt. Der Besucherdurchschnitt liegt im DAM in der Regel bei 75.000 bis 80.000 Besuchern im Jahr. Die „magische Marke“ der 100.000 konnte neben einem breit gefächerten Veranstaltungs- und Ausstellungsprogramm insbesondere durch die beim Publikum sehr beliebten großen Ausstellungen „SOS Brutalismus“, „Frau Architekt“, „Große Oper – viel Theater?“, „Fahr Rad“ und nun auch „Die immer Neue Altstadt“ erreicht werden.

„Diese Ausstellungen boten relevante Themen für die breite Bevölkerung – nah an aktuellen Ereignissen in Architektur und Stadtentwicklung. Dank der hervorragenden Leistungen des gesamten Teams konnten wir die Besucherzahlen der Vorjahre weit übertreffen und über 110.000 Besucher im DAM begrüßen“, sagte DAM-Direktor Peter Cachola Schmal.

Das traditionelle Sommer- und Winterferienprogramm „LegoBaustelle“ lockte 2018 rund 8400 kleine und große Besucher in das DAM.

Das Ausstellungsprogramm 2019 thematisiert mit gleich zwei Ausstellungen Beispiele für bezahlbares Wohnen – aus der Perspektive des Neuen Frankfurt 1925-1933 und mit dem Wettbewerb Wohnen für alle heute. Im Sommer nimmt das DAM die Besucher mit auf eine Reise in die vibrierende Architekturszene Bangladeschs. Zudem rücken im Herbst das Denkmal Paulskirche und die pionierhaften Spielplatzgestaltungen des 20. Jahrhunderts in den Fokus.

Noch bis zum 22. April sind die besten 25 Bauten in und aus Deutschland einschließlich dem Preisträger des DAM Preises 2019 zu sehen – die Auszeichnung ging an gmp Architekten – von Gerkan, Marg und Partner für die Modernisierung und den Umbau des Kulturpalasts Dresden.

Als Beitrag der gemeinsamen Initiative von Historischem Museum, Museum Angewandte Kunst und Deutschem Architekturmuseum zum Bauhaus-Jubiläum zeigt die Ausstellung „Neuer Mensch, Neue Wohnung“ die Architektur des Neuen Frankfurt 1925–1933. Das beispielhafte Wohnungs- und Städtebauprogramm von internationaler Ausstrahlung begründete den Ruhm der Stadt als Hochburg der Moderne (23. März bis 18. August).

Zum Bauhaus-Jubiläumsjahr findet zudem eine zweiteilige Vorlesungsreihe des CCSA (Center for Critical Studies in Architecture) statt, mit der ein kritischer Blick auf das Bauhaus gerichtet wird. Im Zentrum steht die Architektur: Ihre Rezeption, die Migration der Akteure und die Kritik am Bauhaus sind die Themen für Vorträge und Dialoge.  http://www.dam-online.de