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Letzte Aktualisierung: 21.11.2019

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Erfolgreiches Geschäftsjahr für die Infraserv Höchst-Gruppe

Mehr als eine Milliarde Umsatz – Standortgesellschaften investieren 327 Millionen Euro im Industriepark Höchst

von Ilse Romahn

(01.03.2019) Die Infraserv Höchst-Gruppe hat ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2018 hinter sich. Der konsolidierte Umsatz betrug 1.039 Milliarden Euro und lag somit mehr als 6,6 Prozent über dem des Vorjahres. Bezogen auf die Infraserv Höchst KG konnte sogar ein Umsatzwachstum von mehr als 9,2 Prozent auf 941,7 Millionen Euro verbucht werden.

Die Infraserv-Geschäftsführer Jürgen Vormann (links) und Dr. Joachim Kreysing blicken auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2018 zurück.
Foto: 2019, Infraserv GmbH & Co. Höchst KG
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„Wir sind mit diesem Geschäftsverlauf zufrieden“, sagte Jürgen Vormann, Vorsitzender der Geschäftsführung von Infraserv Höchst, am Mittwoch bei der Jahres-Pressekonferenz. „Wir haben uns trotz einiger Herausforderungen und einem Marktumfeld, das in einigen Leistungsfeldern nicht einfach ist, sehr gut behauptet.“ Dr. Joachim Kreysing betonte, dass Infraserv Höchst aktuell große Investitionsprojekte vorantreibt, um die weitere Entwicklung des Standortes zu stärken. Darüber hinaus realisiert Infraserv Höchst zunehmend Wachstumspotenziale außerhalb des Industrieparks. „Wir erbringen schon heute viele Leistungen in der Rhein-Main-Region, aber auch in anderen Teilen Deutschlands, und werden unsere Marktpräsenz sukzessive ausbauen“, so Dr. Kreysing.

Wachstum außerhalb des Industrieparks Höchst
So sind die Experten für Facility Management unter anderem an Industriestandorten in Darmstadt, Wiesbaden, Hanau sowie in Monheim, Wuppertal und dem bayerischen Penzberg aktiv. „Für Kunden aus der Chemie- und Pharmabranche sind wir aufgrund unserer Fachexpertise ein gefragter Partner, beispielsweise wenn es um die Planung und den Betrieb von Laborgebäuden geht“, erklärt Dr. Joachim Kreysing. Zudem kommt den Kunden zugute, dass Infraserv Höchst die Erfahrung als Eigentümer und Betreiber von Büro-, Produktions- und Laborgebäuden mit einer Gesamtfläche von 350.000 Quadratmetern einbringen kann, wenn es um FM-Leistungen geht. Bei der Akquise neuer Kunden konzentriert sich das Unternehmen zunächst auf das Umfeld der bereits bestehenden Niederlassungen. „Zu unseren Alleinstellungsmerkmalen gehören neben den speziellen Fachkenntnissen unserer Mitarbeiter auch die besondere Eigenfertigungstiefe, die wir am besten gewährleisten können, wenn wir in der Nähe der vorhandenen Niederlassungen aktiv sind“, erläutert Dr. Joachim Kreysing. Der Bereich Facilities Services von Infraserv Höchst fokussiert sich in nächster Zeit auf die Region Rhein-Neckar, in der das Unternehmen bereits aktiv ist. Auch in den Bereichen Arbeitsmedizin und Gesundheitsschutz sieht Infraserv Höchst erhebliche Wachstumspotenziale.

Stabiles Investitionsniveau im Industriepark Höchst
„Wir werden extern wachsen, aber natürlich vernachlässigen wir keinesfalls unsere wichtigste Referenz: Den Industriepark Höchst“, stellt
Jürgen Vormann fest. Dort sorgt Infraserv Höchst als Betreibergesellschaft nach wie vor für optimale Rahmenbedingungen, die einen Beitrag zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der am Standort forschenden und produzierenden Unternehmen leisten. Trotz der sich eintrübenden Konjunktur weist der Industriepark Höchst ein ausgesprochen stabiles Investitionsniveau auf. Insgesamt 327 Millionen Euro investierten die Standort-Unternehmen im Jahr 2018 im Industriepark Höchst, womit der Vorjahreswert fast exakt erreicht wurde. Die Gesamt-Investitionssumme seit dem Jahr 2000: 7,7 Milliarden Euro. „Wir sind sehr stolz auf dieses Investitionsvolumen, mit dem der Industriepark Höchst seine Spitzenposition als einer der dynamischsten Chemie- und Pharmastandorte in Deutschland einmal mehr behauptet“, kommentiert Jürgen Vormann diese Zahl. Er warnt allerdings auch davor, sorglos in die Zukunft zu blicken, denn nach vielen Jahren des Aufschwungs drohen der deutschen Wirtschaft auch vor dem Hintergrund internationaler Entwicklungen schwierige Zeiten. „Umso wichtiger ist es aus meiner Sicht, dass wir in Deutschland unsere industriepolitischen Hausaufgaben machen und Rahmenbedingungen schaffen, mit denen die Wettbewerbsfähigkeit unserer Industrieunternehmen und der Standorte gestärkt werden.“

Innovationsmanagement im „Ideation Lab“
Infraserv Höchst arbeitet nach wie vor intensiv an der Weiterentwicklung des eigenen Geschäftsmodells und der Dienstleistungen. „Die kontinuierliche Effizienzsteigerung bleibt fester Bestandteil unseres Tagesgeschäfts“, erklärt Dr. Kreysing. In allen Leistungsfeldern sind nur hocheffiziente Services international wettbewerbsfähig, so dass die Kostenreduzierung bei gleichzeitiger Qualitätssteigerung für das Industrie-Dienstleistungsunternehmen von großer Bedeutung ist. „Doch es reicht uns nicht, effizienter zu werden – wir wollen mit neuen Ideen Innovations- und Wachstumschancen wahrnehmen und dadurch unsere Position als führender Anbieter standortbezogener Dienstleistungen weiter ausbauen“, formuliert Jürgen Vormann den Anspruch von Infraserv Höchst. Daher wurde das Innovationsmanagement des Unternehmens neu strukturiert und mit dem „Ideation Lab“ ein Ort geschaffen, der optimale Rahmenbedingungen für ein innovatives „Querdenken“ über Abteilungsgrenzen und Hierarchie-Ebenen hinweg bietet. „Wir erwarten uns davon zusätzlichen Schwung bei der Entwicklung neuer Geschäftsideen sowie der Weiterentwicklung bestehender Leistungen“, so Dr. Kreysing. „Die ersten Kampagnenansätze sind sehr vielversprechend“.